SCHWARZER FREITAG IM JUNI

AM 30.06.2017 ZEIGEN WIR AB 20 UHR WIEDER EINEN FILM IM FAU LOKAL, METZER STR. 20, BIELEFELD:


F. PELLOUTIER UND DIE ARBEITSBÖRSEN

Fernand Pelloutier, der 1901 im Alter von 33 Jahren starb, war einer der wichtigsten Organisatoren eines außergewöhnlichen Experiments in Frankreich: der Arbeitsbörsen. Der Film bringt den Reichtum dieses großen kollektiven Werks ans Licht, und zwar durch die Lebensgeschichte eines der bedeutendsten Aktivisten der aufstrebenden, anarchistischen, bisweilen poetischen Gewerkschaftsbewegung. Die Arbeitsbörsen waren Vieles zugleich: Versammlungsort der unterschiedlichsten Gewerkvereine, Freiraum einer alternativen Gegenkultur, Arbeitsvermittlungsbüro, Platz für Kulturveranstaltungen und Berufsbildungskurse sowie ein Ort der gelebten Solidarität zwischen Beschäftigten und Arbeitslosen. In wenigen Jahren sind zu Beginn des 20. Jahrhunderts zahlreiche Arbeitsbörsen entstanden, die rasch zu Zentren des Arbeiterwiderstands wurden und deren Ziel, so sagte Pelloutier, kein geringeres war als die „Revolution durch den Generalstreik“.

 

Zu Wort kommen: Rolande Trempé, Historikerin; Paul Malnoë, ehem. Werftarbeiter aus St-Nazaire; Anthony Lorry, Wissenschaftler.

PRESSESTIMMEN

Patrice Spadonis Doku „Fernand Pelloutier und die Arbeitsbörsen“ erzählt ein bei uns wenig bekanntes aber wichtiges Kapitel der französischen Gewerkschaftsbewegung.

die tageszeitung

„Fernand Pelloutier und die Arbeitsbörsen“ zeichnet einen bewegten Abschnitt französischer Zeitgeschichte nach, von der Niederlage Napoleons III., und der Zerschlagung der Pariser Commune bis hin zur Dreyfus-Affäre, er zeichnet aber auch das Leben eines engagierten Kämpfers nach, das bereits sehr früh von der Tuberkulose bedroht wurde und in Armut endete. 

Wolfgang Hamdorf, FILMDIENST

Arbeitsbörsen sind ein wichtiges Kapitel der französischen Gewerkschaftsbewegung, das bei uns weitgehend unbekannt ist. Sie waren Treffpunkt, Arbeitsvermittlung, Veranstaltungsort. Ihre Geschichte erzählt diese einstündige Doku anhand von Leben und Werk des 1901 jung verstorbenen Aktivisten Fernand Pelloutier.

Jan Gympel, zitty Berlin

Die deutsche Fassung wurde von der Stiftung Menschenwürde und Arbeitswelt gefördert.*


Im Anschluß wollen wir uns gemeinsam Gedanken darüber machen inwiefern diese Börsen auch heute noch Gegenstand unseres Kampfes sein kann.

ESSEN UND GETRÄNKE WIE IMMER GEGEN SPENDE

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