Ein Angriff auf einen, ist ein Angriff auf alle!

Ein Brief von der J20 Verteidigungskampagne des
Mid-Atlantic General Defense Committee der IWW

 

Am 20. Januar 2017, trugen tausende den Protest auf die Straßen von
Washington D.C. um gegen die Amtseinführung von Donald Trump zu
protestieren. Während eines der vielen Demonstrationszüge am
Amtseinführungstag, zeigte die Polizei des District Columbia der Welt, wie Sie
plante offen zur Schau gestellte abweichende Meinungen zu behandeln:
Kurz nachdem der Protest begann, wurden hunderte von
Demonstrationsteilnehmern mit Pfefferspray,Gummigeschossen und
Schlagstöcken angegriffen.

Die Polizei hielt über 200 Personen in einem „Kessel“ für Stunden fest, bis diese
festgenommen wurden. Jedes Mobilfunkgerät von Demonstrationsteilnehmern
wurde als Beweismittel beschlagnahmt und durchsucht. Es folgten Anklagen
wegen Aufruhr im Zuge der Entlassungen. Einige Monate später haben die U.S.
Amerikanischen Staatsanwaltschaften acht weitere Straftaten hinzugefügt, wie
zum Beispiel „Verabredung zum Aufruhr“. Die Demonstrationsteilnehmer sind
nun mit Strafandrohungen von bis zu 75 Jahren Freiheitsstrafe konfrontiert.
Unter den Festgenommenen waren mehr als zwei dutzend Mitglieder unserer
Gewerkschaft, der Industrial Workers of the Word, und dem dort
angeschlossenen Rechtshilfe- und Organisierungsstruktur, dem IWW General
Defense Committe (GDC). In der IWW and dem GDC. In der IWW und dem
GDC scheuen wir nicht davor zurück, den Willen unserer Mitglieder durch
Protest und Demonstration Ausdruck zu verleihen. Diese Tradition geht zurück
auf unseren gewerkschaftlichen Kampf um freie Meinungsäußerung im frühen 20. Jahrhundert.

Seit den Festnahmen, zeigen die Polizei im District Columbia wie auch die
Staatsanwaltschaften verstörende Anzeichen von Repression, da offenbar IWW
und GDC Mitglieder gezielt angegangen werden. So wurden die
Mitgliedsausweise und Buttons unserer Mitglieder als Beweismittel
beschlagnahmt. Einige Monate nach der Demonstration wurden für drei
Mitglieder Haftbefehle ausgestellt, wegen vorgeblicher Verschwörung zum
Aufruhr. Bevor die Haftbefehle ausgestellt wurden, eröffnete das Büro der
Staatsanwaltschaft, dass die Strafverfahren in Gruppierungen unterteilt werden.
Darunter ist eine Gruppierung in der fast alle Angeklagten IWW und GDC
Mitglieder sind. Obwohl Sie es nicht so deutlich in der Öffentlichkeit sagen, ist
es dennoch klar, dass die Districtstaatsanwaltschaft die Mitgliedschaft in unserer
Gewerkschaft als einen Beweis für ein Vergehen behandelt.
Dies ist nicht das erste mal, dass die IWW das Ziel von Repression ist und es
unwahrscheinlich, dass es das letzte mal sein wird. Die Bekämpfung des Protests
in Washington D.C. ist Teil eines größeren Plans abweichende Meinungen in der
Arbeiterklasse und Randgruppen zu kriminalisieren und Mundtot zu machen.
Der District Columbia ist nur einer von einem dutzend Bundesstaaten die
versuchen abweichende Meinungen durch die Legislative und Verhängung harter
Strafen zu Unterdrücken.

Dies ist kein Zufall!

Die Mächtigen wollen, das Aktivisten und Organisationen zu viel Angst haben
um gegen Trumps Agenda zu protestieren.
Die Arbeiterbewegung kann nicht erfolgreich sein, wenn ihre Mitglieder als
Kriminelle behandelt werden, wenn sie gegen Politiker protestieren, die gegen
Gewerkschaften und gegen Arbeiter handeln. Keine soziale Bewegung kann
unter derart repressiven Bedingungen wie diesen arbeiten. Wir stehen zu
unserem Prinzip: „Ein Angriff auf einen, ist ein Angriff auf alle!“.
In diesem Geiste, rufen wir unsere Freunde und Verbündeten in der
Arbeiterbewegung, wie auch in den progressiven linken Gruppen, dazu auf,
diesen Brief zu teilen und die folgenden Punkte abzuarbeiten:

„Wir sind tief besorgt über die schwere Repression gegen alle angeklagten
Protestteilnehmer, anlässlich der Ausübung ihrer Rechte des ersten
Verfassungszusatzes am 20. Januar 2017 in Washington District Columbia. Wir
bestätigen unsere Unterstützung der Forderung, die Anklagen gegen alle
Protestteilnehmer sofort fallen zu lassen.“

PETITION HIER

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