„Der Streik geht weiter“

Zum Streik der Lehrer_innen in Peru

Seit fast zwei Monaten befinden sich tausende Lehrer_innen in Peru im Arbeitskampf. Am 6. Juli 2017 streikten die Lehrer_innen in der Andenregion Cusco – eine Toursitenhochburg. Die gleichnamige Regionalhauptstadt ist die nächstegelegene Stadt nach Machu Picchu, eine gut erhaltene Ruinenstadt des Inka Imperiums; Highlight der peruanischen Tourismusindustrie. Ab dem 12. Juli weitete sich der Streik landesweit aus. Die Regierung sowie die Führung der größten Lehrer_ingewerkschaft SUTEP unterstellt den Streikkomittees, bestehend aus den direkt gewählten Vertreter_innen der streikenden Lehrer_innen, Nähe zum ‚Terrorismus‘.

Lehrer_innen haben in Peru, wie in vielen anderen Ländern des globalen Südens, eine besondere soziale und politische Rolle, da sie oft die einzigen weitergebildeten Menschen sind. Vor allem in kleineren Gemeinschaften der Andenregion sind sie neben dem Priester oft die einzige intellektuelle Autorität. Geschichtlich waren es immer wieder Lehrer_innen und Dozent_innen an Universitäten die auf soziale, politische und ökologische Missstände aufmerksam machen und teilweise ganze Dörfer und barrios zum Widerstand motivierten.

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