Porsche bedroht Vertrauensmann Siegmar Herrlinger mit fristloser Kündigung

Porsche bedroht den Direktkandidaten der Internationalistischen Liste/MLPD, Siegmar Herrlinger, mit einer fristlosen Kündigung.

„Erst vor kurzem hatte sich der seit 39 Jahren bei Porsche arbeitende
IT-Spezialist für Medientechnik erfolgreich gegen ein Hausverbot
gewehrt. Das Arbeitsgericht Stuttgart hat einem Antrag auf
einstweilige Verfügung zu seiner Weiterbeschäftigung und zur Aufhebung
des Hausverbots vollständig stattgegeben. Siegmar Herrlinger ist
Vertrauensmann und kämpferischer Gewerkschafter bei Porsche in
Weissach. (…) Nach dem Erfolg von Siegmar Herrlinger vor Gericht
verschärft Porsche nun die Gangart – offenbar als Reaktion auf diese
Niederlage. Er erhielt am Wochenende einen Brief, in dem ihm eine
?gravierende Verletzung arbeitsvertraglicher Pflichten und
Nebenpflichten? vorgeworfen wird. Begründung: Die objektiven
Tatsachen, die Siegmar Herrlinger als Direktkandidat der
Internationalistischen Liste/MLPD in seinem Wahlwerbe-Flyer angibt.
Darunter so allseits bekannte Fakten wie der, dass Zehntausende Tote
auf das Konto der Vergiftung aufgrund überhöhter NOx-Werte gehen. Oder
dass es notwendig ist, weltweit gegen die Herrschaft des
internationalen Finanzkapitals zusammenzustehen. (…) Weiter wird
jede Kritik an der Umweltvergiftung durch die Automobilindustrie
allgemein (Porsche wird im Flyer in diesem Zusammenhang noch nicht
einmal explizit erwähnt) zum Kündigungsgrund erklärt…“
Meldung vom 05.09.2017 bei Rote Fahne News

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