Wenn Arbeit auf Abruf das Leben frisst

Kein festes Einkommen, keine festen Arbeitszeiten – rund 1,5 Millionen Beschäftigte arbeiten auf Abruf. Nicht alle tun das freiwillig, sie haben keine Wahl. Profiteure sind die Unternehmen.

Arbeit auf Abruf bedeutet: Wann und wie oft die Beschäftigten eine Schicht bekommen, hängt davon ab, wie sich der Bedarf in ihrem Betrieb entwickelt. Laut Gesetz müssen mindestens zehn Stunden pro Woche zusammenkommen. Was darüber hinausgeht, wird flexibel gehandhabt – je nach Auftragslage oder Kundenandrang.

Arbeit auf Abruf: Vorteile liegen bei Arbeitgebern

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung geht davon aus, dass bundesweit rund eineinhalb Millionen Arbeitnehmer auf Abruf tätig sind. Ihre Zahl in Bayern schätzt das Institut auf eine Viertelmillion. Von den befragten Abrufkräften hat die Hälfte in der DIW-Studie angegeben, Vollzeit zu arbeiten. Das spricht gegen die Vermutung, es handle sich überwiegend um Gelegenheitsjobber. Besonders verbreitet ist Arbeit auf Abruf im Gastgewerbe, in der Verkehrsbranche und im Einzelhandel. Arbeitsmarktexperte Karl Brenke vom DIW sieht durchaus Vorteile in dem Jobmodell – nur eben nicht für Arbeitnehmer:

WEITER GEHT ES HIER

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.