AUS DER DA: Subversive Küche als gesellschaftliche Praxis


Das Manifest der subversiven Küche ‚Cucina Subversiva‘ wurde 2016 vom libertären Kollektiv ‚Rivoltiamo La Terra‘ veröffentlicht.

 


Es umfasst einfache Richtlinien, um eine Küche zu schaffen die sowohl ökologisch als auch ethisch, sozial, politisch und letztlich anarchistisch ist. Ein Interview mit Francesco Scatigno.

Warum wurde die Idee der subversiven Küche geboren?

Die subversive Küche wurde geschaffen, um auf das Bedürfnis nach Kohärenz zwischen dem, was gesagt oder was vorgeschlagen wird und dem, was getan wird, zu reagieren. Ich glaube jeder*m von uns ist es schon passiert, dass wir in sozialen Einrichtungen oder in libertären Clubs Mahlzeiten kommerziellen Ursprungs konsumiert haben.

Das Selbstmanagement ist dabei nicht nur eine politische Formel. Es ist – und muss – eine wirtschaftliche Praxis sein, die auch ein Beispiel für diejenigen ist, die diese soziale Einrichtungen besuchen. Daher ist es nicht genug nur eine „Reduzierung der Ausgaben“ des Großhandels für das Abendessen einzubeziehen: Dieses Konsummodell muss auch in der privaten Umgebung, im tägliche Einkauf, eingeführt werden.

Wie funktioniert subversives Kochen?

„Subversive Küche“ bedeutet, sich bei kleinen Produzenten, kleinen Familienbetrieben oder aus Kooperativen einzudecken und immer weniger auf große Einzelhandelsunternehmen zurückzugreifen. Auch wenn eine vegetarische oder vegane Lebensweise nicht von allen geteilt wird, ist es, aufgrund der ökologischen Nachhaltigkeit, wichtig, dass sich unser Konsum tierischer Erzeugnisse (aus kleinbäuerlichem Anbau) auf ein paar Mal pro Woche reduziert.

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