Der Horror ist real? Tübinger Staatsanwalt vs. DGB

Hinweis von aktion./.arbeitsunrecht e.V.:

Während wir die Wohnung vom Weihnachtsmüll befreien und die Tanzschuhe polieren, um uns auf die Silvester-Feier vorzubereiten, steht der nächste Konflikt direkt vor der Tür.

Am 2. Januar 2019 soll sich der stellvertretende DGB-Vorsitzende des Kreisverbands Tübingen vor Gericht verantworten, weil er angeblich an eine „unerlaubte Versammlung abgehalten“ habe. Nach dem Willen der Staatsanwaltschaft soll das 1.400,- Euro kosten!

Das ist nicht lustig, sondern ein Angriff auf die Meinungsfreiheit und den Aktionstag #Freitag13.

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An alle Gewerkschaften und humanistischen Organisationen: verurteilt den brutalen Angriff des islamischen Regimes auf streikende Stahlarbeiter!

31 Arbeiter bei einer Nachtaktion in der iranischen Stadt Ahvaz verhaftet!

Bildergebnis für iran protest stahlarbeiter

Aufruf der Kampagne zur Befreiung gefangener Arbeiter im Iran (Free Them Now) vom 17. Dezember 2018.
In der darauf folgenden Nacht wurden mindestens weitere 10 Stahlarbeiter verhaftet! Trotzdem hielten die Stahlarbeiter von Ahvaz gestern ihre Volversammlung ab.

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Skizze eines konstruktiven Sozialismus

Multiple Gewerkschaften als Unterbau: Erste Bausteine der Gegenmacht

Die strategische Umwandlung der gesellschaftlichen Verhältnisse – das ist der Gegenstand von Transformationspolitik. Was das im syndikalistischen Zuschnitt bedeutet, wurde im ersten Teil der Artikelserie angerissen.[1] Zugleich wurde dort argumentiert, dass im Syndikalismus bereits das Prinzip des Programms vorweggenommen wurden, auf das linke Debatten derzeit hinauslaufen: eine aufbauende Sozialtechnik, die nicht auf unmittelbaren Ordnungsbruch abzielt, sondern die Vermittlung zwischen Realität und Utopie vorantreibt. Derlei Transformationspolitik lässt der revolutionären Sehnsucht ihre Geltung, ohne die Arbeit am Bestehenden für ein ungewisses Abenteuer zu suspendieren. Dieses Prinzip gilt es im Folgenden nun auszudifferenzieren. Weiterlesen

[25. Juni 2018] FAU Bielefeld: Teilnahme am CSD und am Siggi-Fest

Die FAU Bielefeld und die Genoss*innen des Anarchistischen Forums OWL waren mal wieder in der Bielefelder Öffentlichkeit durch Info- und Kaffestände wahrnehmbar. Wir beteiligten uns an den zwei größeren Festen auf dem Siegfriedplatz: Christopher Street Day (CSD) (16.06.) und Stadtteilfest der Bürgerwache (24.06.).

Am 16. Juni waren wir beim diesjährigen Christopher Street Day (CSD) auf dem Siggi vertreten. Der CSD ist ein Fest-, Gedenk- und Demonstrationstag der Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender und deren Unterstützer*innen. Mit einem Info- und Kaffeestand waren wir beim CSD-Straßenfest auf dem Siegfriedplatz präsent. Bei guten Gesprächen konnten wir unsere Materialien an die Gäste verteilen, gemeinsam Kaffee trinken und über unsere Ziele diskutieren.

Acht Tage später waren wir erneut mit einem Info-, Kaffee- und Verkaufsstand beim Stadtteilfest der Bürgerwache auf dem Siggi vertreten. Neben Kaffee und Keksen zum Essen und Trinken am Stand boten wir Bücher, Kaffee (Café Libertad, Störtebeker, Las Chonas), Wein (verano acrato) und Bio-Reinigungsmittel des selbstverwalteten Betriebes vio.me (Griechenland) zum Kauf an.

Zahlreiche Gäste besuchten unseren Stand und wollten wissen, was wir gerade tun und welche Inhalte und Ziele wir vertreten.

Insgesamt hat es sich gelohnt, an den beiden Veranstaltungen teilzunehmen, da wir unsere Aktivitäten in Bielefeld bekannter machen konnten.

Eure FAU Bielefeld

[13. Juni 2018] Alternative Metallgewerkschaften in Cadiz: Nach drei Toten im Mai Streik für mehr Sicherheit – gegen Prekarität

Die Metallindustriecadiz_metallstreikplakat im andalusischen Cadiz – das sind vor allem zahlreiche Zulieferbetriebe für die Werften der Region. Wo sich Empörung, Wut und Trauer explosiv Bahn gebrochen haben, als Ende Mai der dritte Metallarbeiter in einem Monat auf der Arbeit sterben musste. Wurde schon an diesen Tagen nicht mehr gearbeitet, so haben jetzt die alternativen und regionalen Gewerkschaften, vereint in der regionalen Metallkoordination und gemeinsam mehrheitlich, zu einem eintägigen Proteststreik am 13. Juni 2018 aufgerufen, für mehr Arbeitssicherheit und gegen die verschiedenen Formen prekärer Beschäftigung, die nachgewiesenermaßen das Risiko deutlich erhöhen, Schäden davon zu tragen.  Auch die größeren Gewerkschaften leisteten „ihren Beitrag“: Die CCOO durch die Eröffnung eines Ausschlussverfahrens gegen einen der Koordinatoren des regionalen Zusammenschlusses… Zum Kampf um Arbeitssicherheit in der andalusischen Metallindustrie vier aktuelle Beiträge:

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AUS DER DA: Erfolge basisgewerkschaftlicher Kämpfe an Hochschulen

An Universitäten bilden sich vermehrt organisierte Proteste gegen die zunehmend prekären Arbeitsbedingungen.


Die Universitätsbetriebe sind gezwungen, die fehlende Ausfinanzierung durch den Staat in Form eigener Sparprogramme auf dem Rücken der Studierenden und Arbeiter*innen auszutragen. In Berlin, Jena und Frankfurt wehren sich diese in der FAU und unter_bau und können erste Erfolge vorweisen. Am 17. November 2018 soll sich auf einer basisgewerkschaftlichen Tagung in Jena darüber ausgetauscht werden.


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VERANSTALTUNG: KENN DEIN RECHT IM MINIJOB

                14.06.2018
                   19 Uhr
                FAU-Lokal

Menschen im Minijob werden schlechter bezahlt, können weniger an betrieblich-beruflicher Weiterbildung teilnehmen, bekommen häufiger kein Kranken- und Urlaubsgeld als Vollzeitbeschäftigte und müssen flexibel auf Arbeitszeiten warten, ohne bezahlt zu werden. Angesichts dieser Risiken, die mit Minijobs und geringfügiger Beschäftigung einhergehen, wollen wir im direkten Austausch Interessierte und Betroffene ansprechen, die mehr über eigene Rechte als Minijobbende erfahren, ihre Erfahrungen teilen und Handlungsmöglichkeiten ausloten wollen.


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