Luft zum Atmen

Hervorgehoben

IN KOOPERATION MIT DEM OFFKINO

Luft zum Atmen – 40 Jahre Opposition bei Opel in Bochum

D 2019 // 70 Min. / DCP / // Regie: Johanna Schellhagen // Dokumentarfilm

Freitag, 25. Oktober 2019 von 20:30 bis 23:30

Offkino Bielefeld
August-Bebel-Str. 94, 33602 Bielefeld

1972 gründeten ein paar Arbeiter und Revolutionär bei Opel in Bochum die „Gruppe oppositioneller Gewerkschafter“ (GoG). Die GoG existierte über 40 Jahre und hat mit ihrer radikalen Betriebsarbeit den Widerstandsgeist in der Bochumer Belegschaft befeuert.
Als Betriebsräte gaben sie geheime Informationen an die Belegschaft weiter, sie sorgten für achtstündige Betriebsversammlungen, kämpften gegen Krankenverfolgung, organisierten ihren eigenen Bildungsurlaub und versuchten sogar, auf eigenen Faust direkte internationale Solidarität zwischen den verschiedenen General Motors Belegschaften in Europa herzustellen, um sich gegen die Standorterpressungen in den 1990er Jahren zur Wehr zu setzen.


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Lasst uns reden – über Literatur

Mittwoch, 09. Oktober 2019 um 19 Uhr im FAU-Lokal

So geht’s: Wer mag, bringt einen Roman, eine Erzählung oder ein Gedicht mit und liest vor. Oder Ihr erzählt einfach von einem Buch, von Schriftsteller*innen, die Euch grade wichtig sind. Eine Viertelstunde könnt Ihr gestalten, wie Ihr mögt. Danach reden wir darüber. Es ist ein Experiment, weil es sich einfach entwickeln kann und es kein festes Programm gibt. Was passiert, hängt davon ab, was Ihr mitbringt und was Ihr zu sagen habt.


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[Pressemitteilung] Gesetzliche Mindeststandards und angemessene Bezahlung – Blumen Wolf, was ist daran so schwer?

1. Juni 2018, Allgemeines Syndikat Hannover

Kundgebung am Samstag, den 2. Juni um 14 Uhr, auf dem Vorplatz des Hauptbahnhofs

Die Basisgewerkschaft FAU Hannover ruft für Samstag, den 2. Juni um 14 Uhr zu einer Kundgebung für bessere Arbeitsbedingungen im Blumengeschäft Blumen Wolf auf. Während sich der Unternehmer Gesprächsangeboten der Basisgewerkschaft verweigert, fordert die organisierte Belegschaft die Einhaltung von gesetzlichen Mindeststandards, mehr Personal und eine angemessene Bezahlung.
Seit Anfang dieses Jahres befindet sich die FAU Hannover in einem Arbeitskonflikt mit dem Unternehmer Karl Heinz Wolf, der in Hannover vier Filialen seines Blumenladens betreibt. Drei Filialen befinden sich im Hauptbahnhof Hannover, womit Blumen Wolf dort der einzige Blumenhändler vor Ort ist. Mit Hilfe der FAU pochten die Beschäftigten zunächst auf die Wahrung ihrer grundlegenden Arbeits- und Persönlichkeitsrechte. Regelmäßig wird bei Blumen Wolf die gesetzliche Höchstarbeitszeit von 10 Stunden überschritten, es gibt oftmals keine Möglichkeit, Pausen zu machen und die gesetzlich vorgeschriebene Ruhezeit zwischen Spät- und Frühschicht wird vielfach nicht eingehalten. Die Landesdatenschutzbehörde hat derweil ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen verbotener Kameraüberwachung gegen Wolf eingeleitet.
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20 Jahre iGZ – Kein Grund zu Feiern

Demonstration in Münster am Donnerstag, 17.05, 13 Uhr

Leiharbeit wurde unter dem Vorwand eingeführt, bei Produktionsspitzen
ausnahmsweise Arbeitskräfte ausleihen zu können. Diese Ausnahme ist zur
Regel geworden. Noch nie gab es so viel Leiharbeit wie heute. Nach einer
Anstellung von 9 Monaten in einem Unternehmen steht einem Leiharbeiter
der gleiche Lohn wie einem Stammbeschäftigten zu. Hier wurde nicht nur
für Ausnahmeregelungen gesorgt, in der Praxis werden die Leiharbeiter
oft vor Ablauf der 9 Monate entlassen. Für viele heißt es: „Einmal
Leiharbeiter, immer Leiharbeiter!“. Selbst mit gleicher Bezahlung
bleiben Leiharbeiter Beschäftigte zweiter Klasse. Leiharbeiter sind
flexible Manövriermasse der Wirtschaft. Das Leben ist für den
Betroffenen schwer planbar. Leiharbeit bedeutet eine Spaltung der
Belegschaften.

Die Interessen der Arbeiter sind denen des Interessenverbandes Deutscher
Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) entgegengesetzt! Stammarbeiter sind ebenso
gegen eine Spaltung der Belegschaften, wie die Leiharbeiter. Niemand
soll unter prekären Bedingungen beschäftigt sein!

Ein Unternehmer hat direkt mit einem Arbeiter einen Arbeitsvertrag zu
schließen, wenn er dessen Arbeitskraft braucht. Zwischenhändler für
Arbeitskraft bezeichnen wir als Sklavenhändler. Menschen verleiht man nicht!

Den Betroffenen ist nicht zum Feiern zumute, wenn der Bundesverband der
Sklavenhändler sich zu seinem 20. Geburtstag in der Halle Münsterland im
Messe- und Congresscentrum Münster trifft.

Wir wollen diese entwürdigende Form der Arbeit beendet sehen und
fordern ein sofortiges Verbot der Arbeitnehmerüberlassung. Leiharbeit
kann man nicht „fair gestalten“, sie muss weg!

Der Protest gegen Leiharbeit
am 17.5. in Münster 13°° vor dem Messe- und Congress Centrum,
Halle Münsterland, wurde von Betroffenen organisiert. Schließt euch der
Protestaktion an!

Die Aktion wird unterstützt von:
IGL (Interessengemeinschaft der Leiharbeiter)
chefduzen.de (Forum der Ausgebeuteten)
FAU Münsterland (Basisgewerkschaft)
LEIHKEULE (Leiharbeiter Kollegenzeitung)

Lebenshilfe Frankfurt e.V. – unsoziale Zustände in der Behindertenhilfe

FAU Frankfurt Lebenshilfe1Die Lebenshilfe Frankfurt e.V. feiert am Samstag (19.09.) mit ihren Sponsoren das Kelterfest, aber nicht alle haben einen Grund zu feiern. Ein großer Teil der MitarbeiterInnen wird diskriminiert und einige wegen gewerkschaftlicher Betätigung mit Sanktionen überzogen. KollegInnen verschiedener Träger, Gewerkschaften und Eltern werden deswegen am Samstag mit einer
Demonstration zum Kelterfest 15.00 Uhr (U-Bhf Industriehof)
gegen diese Zustände protestieren.

Mit freundlichen Grüßen,
die Betriebsgruppe der Freien Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union (FAU) in
der Lebenshilfe Frankfurt am Main e.V.

Klage beim Arbeitsgericht gegen den Vorstand der Lebenshilfe Frankfurt e.V. wegen Diskriminierung von MitarbeiterInnen und ungerechtfertigter Kündigung.

Frankfurt am Main, 18. September 2015: Minijobber der Lebenshilfe Frankfurt e.V. haben ihren Vorstand und Geschäftsführer Volker Liedtke-Bösl verklagt. Aus Sicht der Mitarbeiter hat die Lebenshilfe Frankfurt diese hinsichtlich der Bezahlung und Krankheitsregelungen mit Beteiligung des Betriebsrats gegenüber den Vollzeitbeschäftigten seit mehreren Jahren diskriminiert. Einer der Kläger wurde jetzt gekündigt. Die Betroffenen vermuten dahinter sein aktives gewerkschaftliches Eintreten für bessere Arbeitsbedingungen. Dieses ist aber durch die Koalitionsfreiheit nach Art. 9 Grundgesetz geschützt. Deswegen wurde jetzt auch eine Kündigungsschutzklage eingereicht.
Seitdem von den Beschäftigten im Sommer 2014 die Forderung nach besserer Bezahlung und Gleichstellung erhoben wurde, reagierten Geschäftsführung und die zuständige Bereichsleitung mit Maßnahmen, die die KollegInnen nicht erwartet hätten: Einseitige Arbeitsvertragsänderungen, das Verbot über gewerkschaftliche Themen während der Arbeitszeit zu reden, Lohnzurückhaltung für längst geleistete Arbeitszeit und Kommunikationseinschränkungen unter MitarbeiterInnen. Zustände die man andernorts vermuten würde, aber nicht in einem gemeinnützigen sozialen Verein wie der Lebenshilfe Frankfurt am Main e.V.
Mitarbeiter Dennis L.*: “In unserer Arbeit mit den KlientInnen standen und stehen wir voll hinter den sozialen Zielen und Tätigkeiten der Lebenshilfe. Dass der amtierende Vorstand und Geschäftsführer seinen MitarbeiterInnen gegenüber jedoch so unsozial auftritt, ist ein Problem, dass sich auf das gesamte Arbeitsklima auswirkt. Kommunikationsverbote in einem sozialen Betrieb, wie bei uns? Was soll das?“
Die Kündigung des Gewerkschaftskollegen trotz Betreuungsbedarfs ist für die Betroffenen der traurige Tiefpunkt im Betrieb. Mitarbeiterin Nina K.: “Was mich stutzig macht, ist, dass wir ständig Bedarf an männlichen Kollegen haben. Dann gibt es dort einen erfahrenen und guten Mitarbeiter, der nach seiner Klage gegen den Arbeitgeber plötzlich nicht mehr eingesetzt werden darf. Und auf der anderen Seite gibt es Familien, die fest mit einer Betreuung gerechnet haben und dann zusehen müssen, wie sie an ihrem Arbeitstag plötzlich eine Betreuung für ihr Kind organisiert bekommen.“
Die KollegInnen halten weiter an ihrer Forderung nach einem Ende der Diskriminierung fest und fordern neben der gerechten Bezahlung die sofortige Wiedereinstellung ihres Kollegen.
Mitarbeiter Nico H.: “Der Kollege gehört wieder eingestellt. Die Maßnahmen gegen uns müssen aufgehoben werden. Was ist das für ein Zeichen, dass jemand augenscheinlich bei Ausübung seiner grundgesetzlichen Rechte der Koalitionsfreiheit gefeuert wird?“
* Die Namen der MitarbeiterInnen sind hier wegen Befürchtungen über Sanktionen im Betrieb anonymisiert wiedergegeben.

Pressemitteilung – 18.09.15 von FAU Frankfurt

Widerstand gegen Unterdrückung, Massaker, Terror und Krieg!

Bündnis der demokratischen Kräfte OWL ruft auf zur

Demonstration, am Samstag, 1.August, 15.00 Uhr, auf dem Jahnplatz, Bielefeld

Eigentlich plante das Bündnis der demokratischen Kräfte am 1. August in Bielefeld eine Demonstration im Gedenken an den Jahrestag des Massakers in Shingal und an die Opfer des Terroranschlags in Suruç. In Suruç starben am 20. Juli 31 junge Menschen, mehr als hundert wurden verletzt. Sie alle waren auf dem Weg ins nordsyrische Kobane um sich dort am Wiederaufbau zu beteiligen.gegen Krieg
Inzwischen ist die Situation im Nahen Osten eskaliert. Die türkische Regierung hat Ziele in Syrien und dem Irak angegriffen. Der Kampf gegen den sogenannten Islamischen Staate (IS) gilt dabei nur als Vorwand. Bisher hat die Türkei den IS-Terror aktiv unterstützt. Ziel der türkischen Angriffe sind jetzt jene, die vor genau einem Jahr Zehntausende Yeziden in Shingal und andere Minderheiten vor dem Terror des IS retteten. Die Türkei will die Zerschlagung der PKK und die Zerstörung der selbstverwalteten Region Rojava in Nordsyrien. Auch die von den USA und der Türkei angestrebte „Schutzzone“ in Nordsyrien richtet sich gegen den Versuch in Kobane und Rojava eine basisdemokratische, multiethnische Gesellschaft aufzubauen.
Zugleich eskaliert durch das brutale Vorgehen der türkischen Regierung die Lage in der Türkei. Das Erdogan-Regime erklärte den Friedensprozess mit der PKK für beendet. Mehr als 1000 Menschen wurden verhaftet, fast alle kurdische, alevitische und linke Oppositionelle. Regierungskritische Zeitungen und Internetseiten wurden geschlossen. In Istanbul richtete die Polizei eine linke Aktivistin der DHKP-C regelrecht hin. Drei Tage lang belagert die Polizei das alevitische Cem-Haus in Gazi Mahallesi um das Begräbnis der dort aufgebahrten Ermordeten zu verhindern. Im Gegensatz dazu nahmen wenige Tage zuvor in Istanbul Politiker der regierenden AKP und der faschistischen MHP am Begräbnis eines gefallenen IS-Kämpfers teil.
Das Erdogan-Regime setzt auf Terror, Krieg und Bürgerkrieg um seine seit den Wahlen angeschlagene Position zu stärken. Die NATO und die deutsche Regierung sind deren Komplizen.

Wir fordern:
*die sofortige Einstellung der türkischen Angriffe auf kurdische Dörfer und Städte in Syrien, dem Irak und der Türkei
*ein Ende der Repression in der Türkei
*die Freilassung demokratischer und linker politischer Gefangener in der Türkei
*die Offenlegung aller Unterstützer des Islamischen Staates (IS)
*von der Bundesregierung verlangen wir das sofortige Ende der politischen, wirtschaftlichen, militärischen und geheimdienstlichen Zusammenarbeit mit dem Erdogan-Regime und den Abzug der deutschen Soldaten aus der Türkei

Im Rahmen der weltweiten Proteste gegen den auf Lügen aufgebauten imperialistischen Krieg, gegen Terror und Unterdrückung ruft das Bündnis der demokratischen Kräfte zu einer Demonstration in Bielefeld auf. Treffpunkt ist am Samstag, dem 1. August 2015 um 15 Uhr am Jahnplatz.

Am Freitag, 13 bis 18:30 Uhr, und am Samstag, 12 bis 17 Uhr, besteht am Infostand des Bündnisses auf dem Jahnpaltz die Möglichkeit sich zum Thema zu informieren und auszutauschen.

Bündnis der demokratischen Kräfte OWL, BIR-KAR, DIE LINKE.OWL
Das Bündnis der demokratischen Kräfte OWL bilden: Alevitische Gemeinden in Bielefeld, Gütersloh und OWL, BDAJ-OWL, Anatolisches Zentrum, Feda, Yezidische Föderation, NAV-DEM, YXK, Freiheit und Solidarität ÖDA, Dersim-Gemeinde Bielefeld und Umgebung, Seyh Said-Moschee, Agif, Av-Kar, DHF, Assyrische Föderation, Arbeitskreis Internationalismus des AJZ

Türkei: Repression gegen Gewerkschafter*innen als „Terrorbekämpfung“ getarnt

Nach dem Massaker der Kalifat-Miliz (IS) in der türkisch-syrischen Grenzstadt Suruç, bei dem über 30 Aktivist*innen der pro-kurdischen Solidaritätsbwegung ermordet wurden, geht die Regierung Erdogan unter dem Vorwand des „Anti-Terror-Kampfes“ massiv gegen die linke Opposition vor.
So berichtet die pro-kurdische Erzieher*innen-Gewerkschaft Eğitim-Sen von zahlreichen Festnahmen im ganzen Land und einer illegalen Durchsuchung ihres Gästehauses. Auf der Suche nach Flüchtlingen aus dem syrisch-kurdischen Kobane waren am 25.07. die Räume der Gewerkschaftszentrale in Ankara von Polizeieinheiten gestürmt worden. Verletzte Flüchtlinge und ein Übersetzer wurden festgenommen, der Vorwurf lautet Terrorverdacht.
Die Erzieher*innen-Gewerkschaft, welche dem türkischen Dachverband KESK angeschlossen ist, protestiert gegen diese polizeistaatliche Unterdrückung. Sie fordert die Behörden auf, gegen die Mörder*innen ihres Mitgliedes Suleyman Aksu und der anderen Opfer des Bombenanschlags von Suruç vorzugehen, anstatt gegen gewerkschaftliche und demokratische Oppositionelle die Grundrechte außer Kraft zu setzen.
Mehr Infos: „Police raid teachers union in Ankara“ (Black Rose Federation, USA)
Quelle: Black Rose Federation

VIO.ME WIRD IN DEN HÄNDEN DER ARBEITERiNNEN BLEIBEN!

vio.meInfo-Veranstaltung in der Barrikade, Bismarckstraße 41a, 47441 Moers-Meerbeck
am Freitag, den 31.Juli, 20.00 Uhr

Die Arbeiter von VIOME in Thessaloniki, Griechenland haben sich unter widrigsten Bedingungen in einem langen Kampf um die Selbstverwaltung ihrer besetzten Fabrik Arbeitslosigkeit und Armut widersetzt.
Zwei Jahre lang haben sie nun auf dem besetzten Firmengelände ökologische Reinigungsmittel produziert und so ihren Familien ein kleines Einkommen gesichert. Sie haben auf der Basis von Gleichheit gearbeitet und die Generalversammlung hat kollektiv alle Entscheidungen getroffen. Zugleich haben sie eine große Welle der Solidarität aus ganz Griechenland und darüber hinaus erhalten, der ihren Kampf zu einem symbolischen Kampf um menschliche Würde im krisengeschüttelten Griechenland verwandelt hat. TeilnehmerInnen einer vom »Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt« Duisburg organisierten Studienreise haben im Mai 2015 vio.me besucht und berichten über ihre Eindrücke.

In der Fabrik arbeiten derzeit noch knapp ein Dutzend BesetzerInnen, die sich ein monatliches Gehalt von rund € 300,- auszahlen. Wenn mal mehr zu tun ist, kommen weitere der ehemaligen ArbeiterInnen hinzu. Die ArbeiterInnen stellen die Seife in Handarbeit her und verpacken sie auch in Handarbeit.
Von juristischer Seite ist vio.me unter Druck, weil die abgewirtschafteten Altbesitzer mit der Justiz kungeln und versuchen, wieder die Verfügungsgewalt über die Immobilie und das Inventar zu bekommen.
Die beste Möglichkeit, die BesetzerInnen zu unterstützen, ist es nach wie vor, ihnen beim Vertrieb der Seife und der anderen Reinigungsmittel zu helfen. Wir hatten in Moers im Frühjahr bestellt und über Syndikat-A und lokal vertrieben. Wir werden jetzt wieder ordern, weil pünktlich zur Veranstaltung unsere Bestände zur Neige gehen.
Die Seife ist rein pflanzlich und von hervorragender Qualität. Unsere lokale Expertin in Sachen vegane Naturkosmetik meint, dass die vio.me Seife mit das Beste ist, was man an Pflanzenseifen bekommen kann. Wenn ihr euch an der Bestellung beteiligen wollt, schickt mir bitte eine Mail. Inklusive Steuern und Transportkosten liegt der Stückpreis aufgrund der Erfahrungen mit der ersten Lieferung bei ca. € 3,-.

Alle GenossInnen aus der Region sind außerdem herzlich zu unserer Veranstaltung eingeladen:
Am Freitag, den 31.Juli, 20.00 Uhr, in der Barrikade, Bismarckstraße 41a, 47441 Moers-Meerbeck

„Einfach die Zwiebeln verschwinden lassen“

Interview mit zwei GenossInnen der FAU Berlin in der ZEIT online

Funktionäre gibt es bei ihnen nicht und Sabotage im Arbeitskampf finden sie okay. Was hat es mit der linken Gewerkschaft Freie Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union auf sich?
Interview: Daniel Herbstreit

ZEIT ONLINE: Herr Kuhnt, Frau Ergazina, Sie bezeichnen sich als Anarchosyndikalisten und engagieren sich in der Freien Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union (FAU), einer linken Gewerkschaft. Welche Ziele verfolgt diese Gewerkschaft?

Stefan Kuhnt: Wir engagieren uns im Berliner Syndikat und machen basisdemokratische Gewerkschaftsarbeit auf libertärer Grundlage. Bei uns entscheiden die Mitglieder selbst, wofür sie sich einsetzen, nicht irgendwelche Funktionäre. Und wir verbinden das mit einer antikapitalistischen Perspektive.

ZEIT ONLINE: Was heißt das konkret?

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Anm.: Dies ist die Essenz eines Gespräches, das 90 Minuten dauerte, also vorsichtig lesen!

NO BORDER ! NO NATION ! STOP DEPORTATION !

Etwa 150 Teilnehmer_innen demonstrierten am Samstag, den 30.05. in Büren gegen
den unweit der Stadt gelegenen Abschiebeknast. Die Demonstrierenden
forderten eine Schließung des Knastes und ein Ende der unmenschlichen
Abschiebepraxis.
Mit dabei auch die FAU Bielefeld, die auch einen Redebeitrag hielt und diverse Flyer verteilte.
Die FAU unterstützt die Forderung nach Bewegungsfreiheit und ein Ende
der Abschottung Europas.

NO BORDER ! NO NATION ! STOP DEPORTATION !

FAU Bielefeld