[AUS DER DA] Erneuerung und Reform der Arbeiterbewegung


Ein Plädoyer für den Anarcho-Syndikalismus – 

(Dieser Text wurde aus dem Englischen übersetzt. Er basiert auf der überarbeiteten Mitschrift eines Vortrags auf der 11. Global Labour University Conference: »The Just Transition and the Role of Labour: Our Ecological, Social, and Economic Future«, 28.-30. September 2016, Johannesburg, Südafrika.)

Danke für die Einladung zu diesem Panel [1], zusammen mit der Genossin Hilary Wainwright, einer Schlüsselfigur der britischen feministischen und sozialistischen Bewegung und Redakteurin von Red Pepper, dem Genossen Ozzi Warwick von der Oilfields Workers’ Trade Union in Trinidad und Tobago und dem Genossen Martin Egbanubi vom Michael Imoudu National Institute for Labour Studies in Nigeria. Es gibt eine erfreulich große Schnittmenge zwischen den unterschiedlichen Beiträgen, insbesondere durch den Fokus auf die Selbsttätigkeit und auf das immense schöpferische Potenzial der Arbeiterklasse und der armen Leute, als Organizer, als Rebellen und als Schöpfer neuer Modelle und Ideen.


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[UNI VON UNTEN #2] Betriebszeitung für Hochschulen

 

 

Aktuell abgreifen in unserem Gewerkschaftslokal könnt ihr die zweite Ausgabe der

UNI VON UNTEN

THEMEN:

  • Gewerkschaftliches Organizing
  • Organisierung studentischer Beschäftigter in Potsdam
  • HU Berlin auf Tarifflucht
  • Umstrukturierung der Prüfungsberatung in Jena
  • „Es geht nur mit den Studierenden“. Interview mit Tilman Reitz
  • „Frist ist Frust“. Kampagne zur Entfristung an Hochschulen

 

[GewerkschaftsTour] Nähfabriken in Asien

Rundreise vom 07.10. bis 29.10.2019

So gut wie alle von uns tragen Klamotten aus den Nähfabriken in Asien. Höchste Zeit von den Leute vor Ort zu hören und sich mit ihnen zu vernetzen.

Dian von der feministischen Gewerkschaft Inter-Factory Workers’ Federation (FBLP), welche insbesondere in Jakarta (Indonesien) ihren Fokus hat, sowie Chamila des Dabindu Collective (Sri Lanka) werden einen Input geben. Es wird um die aktuellen Arbeits- und Lebensbedingungen der Näherinnen und Gender-Based-Violence (GBV) gehen, aber auch um aktuelle Arbeitskämpfe.


ALLE INFOS ZU DER VERANSTALTUNGSREIHE

[Internationale Solidarität] Spendet für den Streik bei Godoy Hortalizas in Almería!

Bereits seit zehn Tagen streiken die Arbeiter*innen zweier Gemüse-Plantagen der Gruppe Godoy Hortalizas in Almería, Andalusien. Sie protestieren gegen die rechtswidrige Entlassung festangestellter Kolleg*innen und eine Reihe von Arbeitsrechtsverletzungen: Unter anderem weigert sich die Betriebsleitung, den Mindestlohn von 6,90€ pro Stunde zu zahlen. Da sich die Brüder Felipe und David Godoy gegenüber den Forderungen der Beschäftigten und ihrer Gewerkschaft, der SOC-SAT, bislang taub stellen und mit jeglichen legalen und illegalen Mitteln (zuletzt Anstellung externer Streikbrecher, physische Gewalt durch Vorarbeiter!) versuchen den Streik zu brechen, dauert die Arbeitsniederlegung an.


QUELLE & WEITER

[Grundsätzliches] 10 Gründe, warum wir weniger arbeiten sollten


Um Gründe für eine radikale Veränderung der Arbeitsumstände zu finden, müssen wir nicht zwangsläufig Marx vor- und rückwärts rezitieren können*. Nein, ein einfacher Blick auf das eigene Leben und die Bedürfnisse und Fähigkeiten kann schon für ein Umdenken ausreichen. Einen tollen Text das zu unterstreichen, gefunden bei der 4-STUNDEN-LIGA,
präsentieren wir euch hiermit gerne!
Achja, ein guter Ort die Arbeits- und Lebensverhältnisse zum Besseren zu wenden, ist eure freundliche Basisgewerkschaft aus der Nachbarschaft 😉

*schaden kann das vielleicht aber auch nicht?!?


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[Filmtipp] Die Produktionsmittel übernehmen – ein Blick auf Vio.Me

Ein Bericht von der besetzten Fabrik Vio.Me in Thessaloniki von 2019.

Die Arbeiter_innen erklären, wie sie die Arbeit organisieren, die Entscheidungen treffen und was sie produzieren. Sie wollen Teil einer alternativen Ökonomie von unten sein, da, wie sie herausstreichen, die kapitalistische Produktion nicht für die Bedürfnisse der Menschen da ist:

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[Leben ohne Chef*in] Vorstellung des Hostel-, Café-, Kneipen- Kollektiv „schickSAAL“


Sehr schick präsentieren sich die Zimmer in der Galerie auf der Homepage. Im Zimmer „Rote Prinzessin“ lässt sich sicherlich vortrefflich von der sozialen Revolution träumen; und wenn die Sozialrevolutionär*innen dann ausgeschlafen haben, kann am Frühstückstisch dann über anstehende Projekte gesprochen werden. Projekte wie „das schickSAAL“ dem zu wünschen ist, dass es möglichst bald das erste Haus am Platz in Lübeck wird.


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[Demoaufruf] Bundesweite Demo gegen Abschiebehaft

»100 Jahre Abschiebehaft« richtet sich an alle, die sich für Abschiebehaftgefangene einsetzen (wollen) und von einer Gesellschaft ohne Abschiebehaft träumen. 100 Jahre lang blieb dieser Traum verwehrt. Es wird also höchste Zeit, gemeinsam aktiv zu werden! Um diesen Traum zu realisieren, braucht es eure Unterstützung!


QUELLE & INFOS