[fau.org] Was heißt eigentlich „sich organisieren“?

An dieser Stelle dokumentieren wir den Redebeitrag vom 1. Mai 2020 von der FAU Hannover. (Quelle) 

Wir wollen diesen Tag zum Anlass nehmen, um über das „sich organisieren“ und „Organizing“ zu sprechen. Auch und gerade jetzt in diesen „Coronazeiten“. Denn – warum eigentlich „sich organisieren“ und was meinen wir damit genau?

Wir müssen euch enttäuschen – denn: There is no Glory in Organizing!

Trotzdem haben wir euch 4 Gründe mitgebracht, warum wir uns organisieren müssen, wenn wir unter den Vorzeichen der gerade beginnenden globalen Krise eine Chance haben wollen. Wir sind uns sicher: Es gibt keine Abkürzung zur aktiven Gegenwehr und der gemeinsamen Gestaltung eines guten Lebens für alle.

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Solidarität mit der Landbevölkerung in West Bengal

Das neu gegründete Syndikat der Industrial Workers of the World (IWW) in Kolkata organisiert Lebensmittelspenden für Menschen in Dörfern im Umkreis von Kalkutta. Dort sind die allermeisten Menschen besonders schwer von den Auswirkungen der Pandemie betroffen und gleichzeitig ist die staatliche Überwachung geringer ausgeprägt als in den Großstädten, was etwas größere Handlungsspielräume ermöglicht.

Die FAU steht in regelmäßigem Austausch mit den Leuten vor Ort und ist ein wesentlicher finanzieller Unterstützer der Initiative. Wir ermutigen alle, die Bemühungen der IWW Kolkata in diesem Zusammenhang ebenfalls zu unterstützen.

ZUM BEITRAG AUF FAU.ORG

 

Füllt die Streikkasse: Migrantischer (Hunger-)Streik in Valencia geht in die 8. Woche

Seit dem 25. Februar sind die Arbeiter_innen der Fabrik von Productos Florida SA in Almassora, Valencia (Spanien) im unbefristeten Streik. Die Hauptforderung der Belegschaft ist, dass alle scheinselbstständigen Arbeiter_innen sofort reguläre Arbeitsverträge erhalten – und damit grundsätzliche und eigentlich selbstverständliche Arbeiter_innenrechte.

Die Streikenden errichteten ein Streik-Camp vor den Toren der Fabrik, einige Teile der Belegschaft gingen sogar in den Hungerstreik. Die Belegschaft organisierte Kundgebungen und Demonstrationen, u.a. auch in Barcelona (Sitz des Mutterkonzerns, der Servicarne Cooperative) und Madrid (Sitz des Arbeitsministeriums).


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Befreiung von Lohnarbeit aufgrund der Corona-Pandemie // Exemption from Wage Labour due to the Corona-Pandemic // Zwolnienie z pracy z powodu korona pandemii

Untenstehend findet ihr arbeitsrechtliche Infos in verschiedenen Sprachen, die euch in diesen Zeiten vielleicht von Nutzen sind. Gefunden auf der Seite der Genoss*innen der FAU Marburg – Gießen – Wetzlar.
Ein FAU*ista aus Bielefeld hat für die polnische  Übersetzung gesorgt. Vielen Dank!

 

 

Befreiung von Lohnarbeit

Exemption from Wage Labour

Zwolnienie z pracy

maelumat ean altawaquf almajur ean aleamal bsbb kwrwna fayrws

 

[AUS DER DA] Umgang mit der Corona-Krise – eine syndikalistische Zwischenbilanz

(DA)  Seit spätestens Mitte März hält die Corona-Pandemie Deutschland und viele weitere Teile der Welt in Atem. Zeit für uns eine Zwischenbilanz zu ziehen, uns einen Überblick zu verschaffen.

In unserem dreiteiligen Artikel geht Steff Brenner in Teil I und II der Frage nach, wie sich die syndikalistischen Gewerkschaften Deutschlands und der Welt mittlerweile auf die veränderten Umstände eingestellt haben. In einem letzten Artikel wird über die möglichen Entwicklungen, Handlungs- und Bündnismöglichkeiten in den nächsten Wochen spekuliert.

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Stellungnahme der OZZ Inicjatywa Pracownicza

Hört auf mit unserem Leben zu spielen! Wir wollen kein menschlicher Schutzschild sein!

Stellungnahme der Landeskommission der OZZ IP (Gewerkschaft Arbeiter*innen-Initiative) zum sogenannten „Schutzschild gege die Krise“

Die polnische Regierung hat den Plan zu einem „Schutzschild gegen die Krise“ vorgestellt. Die IP sieht diesen Plan kritisch. Sowohl die für Hilfsmaßnahmen vorgesehene Summe als auch die vorgeschlagenen Lösungen sind teils völlig unzureichend und teils völlig fehl am Platz. Viele der im „Schutzschild“ enthaltenen Vorschläge laufen auf Lohnsenkungen, Schwächung der Gewerkschaften und noch stärkere Unterwerfung der Arbeiterinnen und Arbeiter unter die Arbeitgeber hinaus. Wir sind entschieden gegen Lohnsenkungen, welche die Kosten der vom Corona-Virus ausgelösten Krise nur auf die Arbeiterinnen und Arbeiter abwälzen sollen.

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