[AUS DER DA] Allein machen sie dich ein – Interview zur Beratung im Umgang mit dem Jobcenter

Ein Interview mit Personen der FAU Duisburg/Ruhrgebiet zur Beratung im Umgang mit dem Jobcenter.

Die Schikanen des Jobcenters sind vielfältig: Ob sinnlose Maßnahmen oder Sanktionen, durch die man einfachste Bedürfnisse nicht mehr erfüllen kann. Wer dem alleine ausgesetzt ist, kann schnell verzweifeln. Im Ruhrgebiet bietet die FAU darum drei mal monatlich Beratungstermine mit juristisch erfahrenen Personen an.


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[FAU Jena] Konferenz zu Basisorganisierung und Arbeitskämpfen in Hochschul- und Bildungsbetrieben

Unterbezahlung, (Ketten-)Befristungen, die Ersetzung von Festangestellten durch Honorarkräfte, fehlende Zukunfts-perspektiven – Bildungsarbeit ist so prekär wie andere Bereiche der „schönen neuen Arbeitswelt“ auch. Zugleich gab es hier in den vergangenen Monaten eine Vielzahl von Konflikten und Arbeitskämpfen: In Berlin streikten die studentischen Hilfskräfte für einen besseren Tarifvertrag, in Jena haben studentische Hilfskräfte zahlreiche Lohnforderungen gegenüber der Universität durchgesetzt, in Bayern sind die Musiklehrbeauftragten für zwei Wochen in den Ausstand getreten und in Kassel wehren sich Beschäftigte gegen die Befristungspraxis an den Hochschulen. Zeigen diese Beispiele einerseits, dass kämpferische Basisorganisierung und Gegenwehr gegen Prekarisierung und Leistungsdruck möglich sind, so bleiben diese Auseinandersetzungen doch andererseits zumeist lokal und auf einzelne Gruppen beschränkt und nur selten gelingt es, Bezüge zwischen ihnen herzustellen und ihre Arbeit zu vernetzen.


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[INTERNATIONALES] Wir sind alle Jorge und Pablo!

#NoCaso14N: Solidarität mit unseren Genossen von der CNT

Fast sechs Jahre liegt der europäische Generalstreik, der in Spanien unter dem Kürzel 14N bekannt ist, zurück. Vergangene Woche wurden nun zwei Mitglieder unserer spanischen Schwestergewerkschaft Confederación Nacional del Trabajo (CNT) zu horrenden Haftstrafen im Zusammenhang mit 14N verurteilt. Die Anklage berief sich dabei lediglich auf Zeugenaussagen der Polizei und ließ anderes Beweismaterial vollkommen unberücksichtigt.


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[AUS DER GWR] Riot und Neoliberalismus

Peter Nowak
Riot und Neoliberalismus

Warum die Aufstandsstrategie keine linke Perspektive bietet, linke Gewerkschafts-arbeit aber sehr wohl

Seit dem G20-Gipfel 2017 wird auch in Deutschland wieder verstärkt über Riots und Straßenmilitanz diskutiert. Nur bleibt der Großteil der Debatte im staatstragenden Rahmen. Medien, Polizei und Politik nutzen die Militanz-debatte zur Abrechnung mit einer Linken, die sich nicht auf die staatlich zugewiesene Spielwiese einzäunen lassen will.


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[Syfo – Forschung & Bewegung] Jahrbuch 2018 erschienen

„Syfo – Forschung & Bewegung“ heißt das Mitteilungsblatt des Instituts für Syn-dikalismusforschung, dessen Leitsatz lautet, die heutige syndikalistische Bewegung in ihren Aktivitäten auf historisch-theoretischer Ebene zu begleiten.
Im aktuellen Jahrbuch von 2018 des Instituts für Syndikalismusforschung nehmen wir Abschied von zwei Themenschwerpunkten der letzten Jahre. Es waren Ereignisse, die Weltgeschichte schrieben, und die wir aus anarcho-syndikalistischer Sicht intensiv beleuchteten: Der Erste Weltkrieg und die „Reformation“.


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[AUS DER DA] Köln: Vom Arbeitskampf im Ringmilieu – ein Thriller mit Happy End

Schwarzarbeit gilt als Verhängnis der Gewerkschaften, der inoffizielle Arbeitsmarkt als unorganisierbar. Wirklich? Nicht, wenn man mit Mut, Solidarität, und kreativen Methoden dagegen angeht.
Das bewies die Belegschaft eines Irish Pubs auf den verrufenen Kölner Ringen: Organisiertes Verbrechen und Arbeitsrechtsverstöße sind hier Normalität – und gehen Hand in Hand. Über Monate hinweg erhielten die Beschäftigten ihr Gehalt nur unregelmäßig, wenn überhaupt. Feste Schichtpläne und Stunden gab es nicht. Persönliche Angriffe waren keine Seltenheit, die Beziehungen mit dem Management gezeichnet von Verachtung, Ignoranz und Einschüchterung.

 


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„Strike back“: Schwedische Basis-Gewerkschaftsorganisationen mobilisieren Tausende gegen das „Streikverhinderungs-Abkommen“

Über 2.000 Menschen beteiligten sich am Samstag, 25.August 2018 in Stockholm an einer Demonstration unter dem Aktionsmotto „Strike back“ gegen das Anti-Streikabkommen, das unter anderem der Gewerkschaftsbund LO mit den Unternehmerverbänden abgeschlossen hat, das im Wesentlichen eine deutliche Reduzierung des Streikrechts bedeutet, nicht Wenige meinen, orientiert am eingeschränkten bundesdeutschen Streikrecht.


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[Radio-Feature] Plattformkapitalismus und Gig-Economy


Gig-Economy ist auf dem Vormarsch – Eine „schöne neue Arbeitswelt“ mittels Flexibilität, Selbstoptimierung und Herausbildung des eigenen „inneren Bosses“ oder doch nur alter Wein in neuen Schläuchen mit den Geschmacksnoten „prekär“ & „ausbeuterisch“?

Sich zu organisieren kann den Geschmack verbessern, sich zu informieren ist der erste Schritt.

Deshalb weisen wir hiermit auf das Feature von Sebastian Friedrich vom Mittwoch den 22. August 2018 bei NDR Info hin.


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