Ein Angriff auf einen, ist ein Angriff auf alle!

Ein Brief von der J20 Verteidigungskampagne des
Mid-Atlantic General Defense Committee der IWW

 

Am 20. Januar 2017, trugen tausende den Protest auf die Straßen von
Washington D.C. um gegen die Amtseinführung von Donald Trump zu
protestieren. Während eines der vielen Demonstrationszüge am
Amtseinführungstag, zeigte die Polizei des District Columbia der Welt, wie Sie
plante offen zur Schau gestellte abweichende Meinungen zu behandeln:
Kurz nachdem der Protest begann, wurden hunderte von
Demonstrationsteilnehmern mit Pfefferspray,Gummigeschossen und
Schlagstöcken angegriffen.

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Verschärfte Ausbeutung – Daimler zahlt unterschiedliche Nachtschichtzuschläge

Es ist eine alte Methode der Kapitalisten, die Belegschaften gegeneinander auszuspielen und damit zu spalten.

Umso wichtiger ist es, dass die Kolleginnen und Kollegen wissen, was in den einzelnen Betrieben los ist.

Von Gerd Pfisterer

In Hamburg wird nur 12,5 Prozent Nachtschichtzuschlag gezahlt

So schrieb ein Daimler-Kollege aus Hamburg an die Rote Fahne: „ … dass es in Hamburg als einziges Werk nur 12,5 Prozent Nachtschichtzuschlag gibt.“ Nach Rückfrage berichtet eine Daimler-Kollegin aus Sindelfingen: „Wir bekommen in der Spätschicht von 14 bis 19 Uhr 20 Prozent Schichtzuschläge und ab 20 Uhr zahlt Daimler 30 Prozent Zuschläge.“

Der Hamburger Kollege beschwert sich, dass Betriebsrat und die IG Metall wenig getan haben, das zu ändern. „Über das Thema wird nicht mal gesprochen, es wird verschwiegen. Die Hamburger Kollegen sind darüber sehr aufgebracht. Von Seiten des Betriebsrates kommt dann: ‚Das wird bei der nächsten Tarifrunde angesprochen.‘ Das finde ich eine bodenlose Frechheit. Es gibt ein Gerichtsurteil dafür, dass das, was Daimler in Hamburg macht, verfassungswidrig ist – und keiner redet darüber? … Wir fühlen uns verarscht!“

Es gibt ein Urteil

Tatsächlich gibt es ein Urteil des Bundesarbeitsgerichtes vom 9. Dezember 2015. Danach steht den Beschäftigten für die Zeit zwischen 23 Uhr und 6 Uhr ein Zuschlag von 25 Prozent auf den Brutto-Stundenlohn, beziehungsweise die entsprechende Anzahl freier Tage zu – soweit keine anderweitigen tarifvertraglichen Regeln gelten.

Die Hamburger Kolleginnen und Kollegen sollten es wie ihre Kolleginnen und Kollegen in Sindelfingen machen: Als 2004 die Werksleitung versuchte, die Schichtzuschläge denen in Bremen – nach unten – anzugleichen, haben sie das mit selbständigen Kampfmaßnahmen verhindert. Der Zusammenschluss über Betriebs-, Konzern- und Ländergrenzen hinweg ist der richtige Weg zur Überwindung der Spaltung.

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Solidarität mit den Arbeiter*innen von PepsiCo, die brutal von der Polizei angegriffen wurden!

Gestern „räumten über 500 Polizist*innen die besetzte PepsiCo-Fabrik in der Provinz Buenos Aires in Argentinien. Dennoch wollen die Arbeiter*innen weiterkämpfen. Ihr Kampf für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze ist exemplarisch und ein Vorbild für alle Kämpfe gegen Entlassungen.“

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Interviews mit chinesischen Labour-Aktivist_innen

Ein Lehrer, eine Fabrikarbeiterin, vier Mitarbeiter_innen von NGOs in Hongkong sprechen über ihren Job, die Stellung von China in der Welt, das chinesische Regime, die „Effizienzmanagementtechniken“ der chinesichen Unternehmen, die Verlagerung der Produktion von China nach Vietnam

Der Film ist anzusehen bei labournet.tv:

http://de.labournet.tv/interviews-mit-chinesischen-labour-aktivistinnen

Das Kreuz mit der Tarifeinheit – Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts

Analyse des Urteils des BVerfG zur Tarifeinheit

von Rolf Geffken

Wir erinnern uns: Als die Verfassungsbeschwerden gegen das sog. Tarifeinheitsgesetz eingereicht wurden, waren die Antragsteller ziemlich optimistisch. Sprach doch Vieles für Verfassungswidrigkeit des Gesetzes: Sein Anlaß, die Stoßrichtung und die mutmaßlichen Auswirkungen. Anlaß waren die Tarifauseinandersetzungen bei der Deutschen Bahn und bei der Deutschen Lufthansa und die mediale Begleitmusik dazu, welche in dem absurden Vorwurf der „Geiselnahme“ von Passagieren und Reisenden durch die angeblich kleinen (und „privilegierten“) Berufsgruppen der Lokführer und Piloten gipfelte. Zutreffend war an diesem Bild lediglich, daß zwei außerhalb des DGB stehende kleinere Gewerkschaften, nämlich die Vereinigung Cockpit und die GDL sich als aktiver, streikbereiter und auch erfolgreicher erwiesen als die „eigentlich“ zuständigen DGB-Gewerkschaften. Mit dem Gesetz wollte die Arbeitsministerin Nahles in den Betrieben erstmals die deutsche Gewerkschaftslandschaft in „Mehrheitsgewerkschaften“ und „Minderheitsgewerkschaften“ aufspalten.

 

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RotzfrecheAsphaltKultur: RAK-Galaabend 2017 Sondersendung „A-RADIO BERLIN“

„Letztes Jahr war es, als wir uns dachten nach unser KÜFA, die sich damals KOLLEKTIVER SAMSTAG nannte, nicht sogleich in unsere bürgerliche Existenz zurück zu kehren, sondern besser dem AJZ BIELEFELD einen Besuch abzustatten. Das „ROTZFRECHE ASPHALT KOMMANDO“ hatte zum Tanz geladen, im AJZ-KINO gab es aber leider wenig TANZ- und BEINFREIHEIT. Aber unsere Ohren haben im Takt gewackelt!“              (MaWi)

Eisbären sind cool und liegen auch gerne in Hängematten…

…. oder sie lieben ihre Eisberge. Wichtiges Thema, aber hier folgt jetzt nur der Hinweis auf das A-RADIO BERLIN und die Sondersendung zur „RAK“.

HIER ZU FINDEN

Die RAK

 

Die RotzfrecheAsphaltKultur (RAK) ist ein Zusammenschluss von linken (Straßen)musiker_innen, Theaterleuten und anderen Kleinkünstler_innen. Seit nunmehr 30 Jahren machen diese Leute einzeln und in Gruppen unterschiedlicher Besetzungen und Generationen die Bühnen unsicher.

Diese Bühnen finden sich da, wo wir sie schaffen. Egal ob auf der Straße, in Parks, in linken Projekten, im besetzten Haus oder Wagenburgen. Was uns verbindet ist Straßenkunst, Kleinkunst, die Sehnsucht nach Veränderung und der Kampf für eine bessere Welt…..

MEHR DAZU

WEBSEITENTIPP: LILABI + LILABI + LILABI + LILABI + LILABI

ZWAR NICHT GANZ FRISCH AUF DEN SERVERN ABER AUCH NOCH NICHT ALT  IST DER TERMINKALENDER FÜR BIELEFELD „LILABI.“

SCHAUT DOCH EINFACH MAL REIN, WENN IHR NICHT WISST WAS GERADE SO ABGEHT IN PUDDINGTOWN.

Bekenner*innenschreiben

Warum Linke Landschaften?

Das Ziel unseres Projekts ist es, bestehende Szenestrukturen aus Bielefeld und Umland zu vernetzen, einen Austausch herzustellen, sowie zu erreichen, dass bei öffentlichen Veranstaltungen (Vorträgen, Konzerten, Kunst, Kino, Demos und so weiter) nicht immer nur die gleichen Leute sitzen. Wir wollen die Szene öffnen für Leute, die ein Interesse an linker Politik haben, aber Schwierigkeiten haben, Gleich- oder Ähnlichgesinnte zu finden.

Wonach entscheiden wir, welche Gruppen, Orte, Veranstaltungen wir vorschlagen?

Wir wollen ein relativ breites Spektrum abbilden, ohne unser eindeutig linkes Profil zu verwässern. Das heißt für uns, dass die Veranstaltungen von antirassistischen, antisexistischen, antifaschistischen, kommunistischen oder anarchistischen Gruppen im Mittelpunkt stehen. Wir schließen aber nicht aus, auch den ein oder anderen Vortrag von Gewerkschaften, Parteien oder bürgerlichen Gruppen zu empfehlen. Auch kann es im Einzelfall sein, dass wir kommerzielle Veranstaltungen verlinken.

Wer steckt hinter Linke Landschaften?

Einzelpersonen, die zwischen erst seit kurzem oder schon länger in der Bielefelder Szene unterwegs sind.

HIER GEHTS ZUR SEITE

Die vergesellschaftete Stadt

Einen Verweis auf unsere Schwestergewerkschaft CNT und ihre Rolle im spanischen Bürgerkrieg bietet der sehr lesenswerte Artikel von Nils Boeing in der Beilage „STADT UND MENSCH“ der Tageszeitung junge Welt vom 05.07.2017.

ZITAT: DIE VERGESELLSCHAFTETE STADT

(…)

Es ist Zeit, dass sich die städtischen Bewegungen einen programmatischen Entwurf zutrauen. Die anarchosyndikalistische Gewerkschaft CNT konnte nach dem Putsch vom 19. Juli 1936 gerade deshalb in weiten Teilen Spaniens eine libertäre Republik etablieren, weil sie kurz zuvor in einem umfassenden Programm einen gesellschaftlichen Gegenentwurf zu Ende gedacht hatte. Dass der Republik kein Bestand vergönnt war, ist einer barbarischen historischen Konstellation geschuldet, in der die Anarchisten zu schwach waren. Der Traum aber bleibt bestehen. Und könnte eines Tages in eine »Föderation freier Städte in Europa, Nordafrika und der Levante« münden. Nichts Geringeres als diese Föderation freier Städte muss das Ziel sein.

ZUM ARTIKEL: https://www.jungewelt.de/beilage/art/313134 (13.07.2017)

ZUM AUTOR:  Niels Boeing ist Buchautor (u. a. »Von Wegen – über die freie Stadt der Zukunft, Edition Nautilus, Hamburg 2015) und Vorkämpfer der Hamburger Recht-auf-Stadt-Bewegung.

Niels Boeing

Von Wegen

Überlegungen zur freien Stadt der Zukunft

Originalveröffentlichung
Broschur, 160 Seiten
€ (D) 14,90

ISBN 978-3-89401-825-2

Erschienen August 2015

 

 


Erst die Geschichte hält Gericht

Erich Mühsam, geboren am 6. April 1878 in Berlin, war ein Dichter und politischer Publizist. Seit 1909 lebte er in München-Schwabing. Als Zentralfigur der Schwabinger Bohème war er befreundet mit Heinrich Mann, Frank Wedekind, Lion Feuchtwanger, Fanny zu Reventlow und vielen anderen.

Ich lade euch zum Requiem

vors Ehrenmal der Totenmauer.

Aus Liebe, Schmerz, Empörung, Trauer

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