Gründung der Internationalen Arbeiter*innen Konföderation (IAK) in Parma

Am 13. Mai 2018 wurde unter minutenlangem Applaus die Gründung der internationalen Gewerkschaftskonföderation IAK in Parma (Italien) vollzogen. Delegierte aus sieben Ländern hatten sich drei Tage über Statuten und Arbeitsschwerpunkte verständigt, um dem globalisierten Kapitalismus und den autoritären Entwicklungen in Europa und den Amerikas endlich eine kämpferische Internationale syndikalistischer Gewerkschaften entgegenzustellen.


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20 Jahre iGZ – Kein Grund zu Feiern

Demonstration in Münster am Donnerstag, 17.05, 13 Uhr

Leiharbeit wurde unter dem Vorwand eingeführt, bei Produktionsspitzen
ausnahmsweise Arbeitskräfte ausleihen zu können. Diese Ausnahme ist zur
Regel geworden. Noch nie gab es so viel Leiharbeit wie heute. Nach einer
Anstellung von 9 Monaten in einem Unternehmen steht einem Leiharbeiter
der gleiche Lohn wie einem Stammbeschäftigten zu. Hier wurde nicht nur
für Ausnahmeregelungen gesorgt, in der Praxis werden die Leiharbeiter
oft vor Ablauf der 9 Monate entlassen. Für viele heißt es: „Einmal
Leiharbeiter, immer Leiharbeiter!“. Selbst mit gleicher Bezahlung
bleiben Leiharbeiter Beschäftigte zweiter Klasse. Leiharbeiter sind
flexible Manövriermasse der Wirtschaft. Das Leben ist für den
Betroffenen schwer planbar. Leiharbeit bedeutet eine Spaltung der
Belegschaften.

Die Interessen der Arbeiter sind denen des Interessenverbandes Deutscher
Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) entgegengesetzt! Stammarbeiter sind ebenso
gegen eine Spaltung der Belegschaften, wie die Leiharbeiter. Niemand
soll unter prekären Bedingungen beschäftigt sein!

Ein Unternehmer hat direkt mit einem Arbeiter einen Arbeitsvertrag zu
schließen, wenn er dessen Arbeitskraft braucht. Zwischenhändler für
Arbeitskraft bezeichnen wir als Sklavenhändler. Menschen verleiht man nicht!

Den Betroffenen ist nicht zum Feiern zumute, wenn der Bundesverband der
Sklavenhändler sich zu seinem 20. Geburtstag in der Halle Münsterland im
Messe- und Congresscentrum Münster trifft.

Wir wollen diese entwürdigende Form der Arbeit beendet sehen und
fordern ein sofortiges Verbot der Arbeitnehmerüberlassung. Leiharbeit
kann man nicht „fair gestalten“, sie muss weg!

Der Protest gegen Leiharbeit
am 17.5. in Münster 13°° vor dem Messe- und Congress Centrum,
Halle Münsterland, wurde von Betroffenen organisiert. Schließt euch der
Protestaktion an!

Die Aktion wird unterstützt von:
IGL (Interessengemeinschaft der Leiharbeiter)
chefduzen.de (Forum der Ausgebeuteten)
FAU Münsterland (Basisgewerkschaft)
LEIHKEULE (Leiharbeiter Kollegenzeitung)

DEMOAUFRUF: Oerlinghausen ist kein Ort für rassistische Hetze!

Am Mittwoch, den 09.05.2018 will die AfD NRW im Oerlinghauser Bürgerhaus einen »Bürgerdialog« veranstalten. Sie wirbt für die Veranstaltung mit Auftritten ihrer Fraktionsvorsitzenden Markus Wagner und Gabriele Walger-Demolsky.

Wir wollen das nicht unkommentiert lassen und dem entschieden entgegentreten!
Die AfD konnte in Oerlinghausen bisher keinen Fuß fassen und so soll es auch bleiben! Wir lassen uns nicht von rassistischen, sexistischen und homophoben Rechtspopulist_innen vereinnahmen.

 


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FAU.ORG: Aufruf zu Protestschreiben – Solidarität mit Markus Bauer


Unser Freund und Mitglied der Gewerkschaft FAU, Markus Bauer, verheiratet und Vater von drei Kindern, ist seit über 10 Jahren bei der Firma Hama GmbH & Co KG beschäftigt.
Nun versucht die Firma, ihn, nach unserer und der Auffassung der Rechtsanwälte, mit illegalen Mitteln, physisch wie psychisch soweit zu bringen, dass er dem über ein Jahr andauernden Druck nicht mehr standhält.

 


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Der 1. Mai 2018 in Bielefeld und Dortmund – Ein Rückblick aus der Perspektive eines FAU-Gewerkschafters


Der diesjährige 1. Mai begann für die FAU Bielefeld bereits am 30. April. An diesem Montag um 17 Uhr versammelten sich die FAU-Basisgewerkschafter und zwei jüngere Menschen im FAU-Lokal in der Metzer Straße und gingen gemeinsam zur „Antikapitalistischen Demonstration“ am Bielefelder Hauptbahnhof.

 


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Rede am 1. Mai 2018, Rathausplatz Bünde

Im Folgenden dokumentieren wir den Redebeitrag eines Mitglieds der FAU BIELEFELD von der 1. Mai Demo in
Bünde.

Ralf Burnicki
Über Kapitalismus
Mein Name ist Ralf Burnicki, und ich spreche hier für die Villa Kunterbunt, ich bin Mitglied der Freien Arbeiter- und Arbeiterinnen-Union (FAU) und in mir spricht auch der ehemalige Schlossergeselle. Ich möchte etwas Grundsätzliches ansprechen und über „wahre“ und „falsche“ Bedürfnisse“ reden.



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