[GewerkschaftsTour] Nähfabriken in Asien

Rundreise vom 07.10. bis 29.10.2019

So gut wie alle von uns tragen Klamotten aus den Nähfabriken in Asien. Höchste Zeit von den Leute vor Ort zu hören und sich mit ihnen zu vernetzen.

Dian von der feministischen Gewerkschaft Inter-Factory Workers’ Federation (FBLP), welche insbesondere in Jakarta (Indonesien) ihren Fokus hat, sowie Chamila des Dabindu Collective (Sri Lanka) werden einen Input geben. Es wird um die aktuellen Arbeits- und Lebensbedingungen der Näherinnen und Gender-Based-Violence (GBV) gehen, aber auch um aktuelle Arbeitskämpfe.


ALLE INFOS ZU DER VERANSTALTUNGSREIHE

Luft zum Atmen

IN KOOPERATION MIT DEM OFFKINO

Luft zum Atmen – 40 Jahre Opposition bei Opel in Bochum

D 2019 // 70 Min. / DCP / // Regie: Johanna Schellhagen // Dokumentarfilm

Freitag, 25. Oktober 2019 von 20:30 bis 23:30

Offkino Bielefeld
August-Bebel-Str. 94, 33602 Bielefeld

1972 gründeten ein paar Arbeiter und Revolutionär bei Opel in Bochum die „Gruppe oppositioneller Gewerkschafter“ (GoG). Die GoG existierte über 40 Jahre und hat mit ihrer radikalen Betriebsarbeit den Widerstandsgeist in der Bochumer Belegschaft befeuert.
Als Betriebsräte gaben sie geheime Informationen an die Belegschaft weiter, sie sorgten für achtstündige Betriebsversammlungen, kämpften gegen Krankenverfolgung, organisierten ihren eigenen Bildungsurlaub und versuchten sogar, auf eigenen Faust direkte internationale Solidarität zwischen den verschiedenen General Motors Belegschaften in Europa herzustellen, um sich gegen die Standorterpressungen in den 1990er Jahren zur Wehr zu setzen.


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Lasst uns reden – über Literatur

Mittwoch, 09. Oktober 2019 um 19 Uhr im FAU-Lokal

So geht’s: Wer mag, bringt einen Roman, eine Erzählung oder ein Gedicht mit und liest vor. Oder Ihr erzählt einfach von einem Buch, von Schriftsteller*innen, die Euch grade wichtig sind. Eine Viertelstunde könnt Ihr gestalten, wie Ihr mögt. Danach reden wir darüber. Es ist ein Experiment, weil es sich einfach entwickeln kann und es kein festes Programm gibt. Was passiert, hängt davon ab, was Ihr mitbringt und was Ihr zu sagen habt.


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[Internationale Solidarität] Spendet für den Streik bei Godoy Hortalizas in Almería!

Bereits seit zehn Tagen streiken die Arbeiter*innen zweier Gemüse-Plantagen der Gruppe Godoy Hortalizas in Almería, Andalusien. Sie protestieren gegen die rechtswidrige Entlassung festangestellter Kolleg*innen und eine Reihe von Arbeitsrechtsverletzungen: Unter anderem weigert sich die Betriebsleitung, den Mindestlohn von 6,90€ pro Stunde zu zahlen. Da sich die Brüder Felipe und David Godoy gegenüber den Forderungen der Beschäftigten und ihrer Gewerkschaft, der SOC-SAT, bislang taub stellen und mit jeglichen legalen und illegalen Mitteln (zuletzt Anstellung externer Streikbrecher, physische Gewalt durch Vorarbeiter!) versuchen den Streik zu brechen, dauert die Arbeitsniederlegung an.


QUELLE & WEITER

Fridays for future, Klimastreik und die gesellschaftliche Arbeit: Für den Ökosozialismus!

Klimawandel, Regenwald- und Biodiversitätszerstörung, Nitrat- und Hormonbelastung der Oberflächen- und Grundgewässer und Plastikmüll in den Ozeanen sind zentrale sozialökologische Problemstellungen gegenwärtiger und auf der kapitalistischen Produktionsweise basierender Gesellschaftsformationen. Gegen diese Probleme kämpfen junge Menschen und nennen ihren Protest Fridays for future und Extinction Rebellion (XR).
Diese Proteste sind notwendig und unterstützenswert. Zugleich gilt, dass die sozial-ökologischen Probleme nur zu verstehen und zu lösen sind, wenn die sich entfaltenden Klima- und Umweltkrisen als Folgen der weltgesellschaftlichen Produktionsweise und der damit einhergehenden Form der gesellschaftlichen Arbeit gesehen werden. Der permanente Trieb Kapital anzuhäufen durch die Ausbeutung der Lohnarbeit und der Konsum des produzierten Warenreichtums sind die Ursache der sichentfaltenden multiplen Umweltkrise.

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[Grundsätzliches] 10 Gründe, warum wir weniger arbeiten sollten


Um Gründe für eine radikale Veränderung der Arbeitsumstände zu finden, müssen wir nicht zwangsläufig Marx vor- und rückwärts rezitieren können*. Nein, ein einfacher Blick auf das eigene Leben und die Bedürfnisse und Fähigkeiten kann schon für ein Umdenken ausreichen. Einen tollen Text das zu unterstreichen, gefunden bei der 4-STUNDEN-LIGA,
präsentieren wir euch hiermit gerne!
Achja, ein guter Ort die Arbeits- und Lebensverhältnisse zum Besseren zu wenden, ist eure freundliche Basisgewerkschaft aus der Nachbarschaft 😉

*schaden kann das vielleicht aber auch nicht?!?


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[Filmtipp] Die Produktionsmittel übernehmen – ein Blick auf Vio.Me

Ein Bericht von der besetzten Fabrik Vio.Me in Thessaloniki von 2019.

Die Arbeiter_innen erklären, wie sie die Arbeit organisieren, die Entscheidungen treffen und was sie produzieren. Sie wollen Teil einer alternativen Ökonomie von unten sein, da, wie sie herausstreichen, die kapitalistische Produktion nicht für die Bedürfnisse der Menschen da ist:

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[Leben ohne Chef*in] Vorstellung des Hostel-, Café-, Kneipen- Kollektiv „schickSAAL“


Sehr schick präsentieren sich die Zimmer in der Galerie auf der Homepage. Im Zimmer „Rote Prinzessin“ lässt sich sicherlich vortrefflich von der sozialen Revolution träumen; und wenn die Sozialrevolutionär*innen dann ausgeschlafen haben, kann am Frühstückstisch dann über anstehende Projekte gesprochen werden. Projekte wie „das schickSAAL“ dem zu wünschen ist, dass es möglichst bald das erste Haus am Platz in Lübeck wird.


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