LIBERTÄRER LESEKREIS

              NÄCHSTER TERMIN:                           07.12.18       19 UHR

 

Horst Stowasser im Interview mit Bernd Drücke:

Vor 20 Jahren hast Du „Das Projekt A“ geschrieben, eigentlich auch ein utopisches Buch, das ziemlich „konspirativ“ verbreitet wurde. Was ist „Das Projekt A“?

Das ist ein Versuch, den Anarchismus aus der reinen Denkschule, aus dem politischen Ghetto herauszuholen und im Alltag zu verankern, als eine normale Handlungsmaxime von Menschen.
Im Idealfall wäre das so gewesen, dass Leute in so ein Projekt gekommen wären und gesagt hätten: „Das finde ich toll, was ihr macht. Wenn das Anarchie ist, habe ich nichts dagegen.“
Es ging um Modelle, wie wir in unserer Gesellschaft, wo wir eben nicht Mainstream sind, Zugänge schaffen für normale Menschen, die sich nicht für Politik interessieren. Und zwar gleichberechtigt, über die Wirtschaft, über die Lebensqualität, und über die Politik nach außen.
Das haben wir versucht und sind in mehreren Städten im In- und Ausland gestartet. Es gibt davon noch Überreste, aber ohne durchschlagenden Erfolg.

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