SCHWARZER FREITAG IM JULI

Gelebte Utopien – Kooperativen in Venezuela und darüber hinaus

An diesem Schwarzen Freitag schauen wir zwei Dokumentarfilme über den Kooperativenverbund von Cecosesola, welcher vor über 50 Jahren entstand. Seit der Gründung kamen 50 Kooperativen hinzu, die sich hauptsächlich um Ernährung und medizinische Hilfe kümmern.
Heute versorgen die Cooperativas hunderttausende Venezolaner mit Lebensmitteln. Alle 1300 Mitarbeiter verdienen den gleichen Lohn, entscheiden ohne jede Hierarchie und stets im Konsens. Der Genossenschaftsverbund zählt im Westen Venezuelas 23.000 teilnehmende Mitglieder. Sie produzieren Obst und Gemüse in ihren Regionen und betreiben Großmärkte. Sie versorgen täglich viele hundert Menschen in ihren Gesundheitszentren. Ihre Hebammen sorgen für eine sanfte Geburt.

Anhand der Auseinandersetzung mit dem solidarischen Wirtschaften in den Kooperativen von Cecocesola wollen wir lernen, was wir vor Ort tun können, um für uns alle konkrete Verbesserungen im Alltag zu erreichen und welche Herausforderungen wir dabei bewältigen müssen. Uns dienen die Kooperativen als Erfolgsbeispiele für eine planende und basisdemokratische Wirtschaft.

Am letzten Freitag des Monats wir es dunkel im Lokal und wir zeigen Filme mit gewerkschaftlichem Hintergrund, die unterhalten, informieren oder beides verbinden.

Nach den Filmen gibt es noch gerne Diskussionen, wie man die Informationen in die Tat umsetzen könnte, welche Lehren gezogen wurden oder über theoretischere Grundsätze und ihre implizierten Inhalte.