Streiken wie in Frankreich! – Solidaritätserklärung der Freien Arbeiter:innen-Jugend (FAJ)

[FAJ]

Als Gewerkschaft Freie Arbeiter*innen Jugend erklären wir unsere absolute Solidarität mit unseren Klassengeschwistern in Frankreich. Sie kämpfen für bessere Lern- und Lebensbedingungen, die dringend notwendig sind. Der Staat steht dabei naturgemäß nicht auf der Seite der Menschen sondern setzt mit brutalster Gewalt seinen Herrschaftsanspruch durch. In den letzten Jahren wurde die Polizei, in Frankreich wie auch bei uns in Deutschland immer weiter hochgerüstet. Die Herrschenden zeigen gerade dass sie bereit sind ihre Politik der Zerstörung und Ausbeutung wenn nötig mit Gewalt zu verteidigen. Wenn die Jugend sich dagegen wehrt schießen sie ihr, wortwörtlich, ins Gesicht.

Die Jugend Frankreichs schafft gerade etwas, wovon wir in Deutschland noch weit entfernt sind: ein massenhaftes, konsequentes und standhaftes Aufbegehren gegen die Zustände. Auch wir müssen die Fähigkeit aufbauen uns zu wehren. Auch bei uns ist die Lage kritisch. Lehrerinnen fehlen, Schulsozialarbeiterinnen werden weggekürzt. Gleichzeitig wird mit Geheimdienstreform und Chatkontrolle der Überwachungsstaat immer weiter ausgebaut. Die wenigen Fortschritte im Klimaschutz werden zurückgedreht. Schritt für Schritt wird dann die Wehrpflicht eingeführt, der Herrschaftsanspruch des Staates verteidigt sich schließlich nicht von selbst. Aber der Aufstand kommt nicht von alleine. Wir müssen uns Organisieren. Wir müssen lernen dass wir alles schaffen können wenn wir nur zusammenhalten. Dafür brauchen wir eine starke und kämpferische Gewerkschaft.
Ihr wollt Streiken wie in Frankreich? Kommt zur FAJ!
Baut Schul – und Lokalgruppen auf! Ihr wisst nicht wo ihr Anfangen sollt? Meldet euch bei uns oder eurem lokalen FAU Syndikat.

Quelle: jugend.fau.org

Kontakt für Bielefeld: faubi-kontakt@fau.org

Arbeitskampf gewonnen!

★ 100 Jahre Bakuninhütte

Eine Geschichte von gegenseitiger Hilfe, Selbstermächtigung und Engagement.

„★ 100 Jahre Bakuninhütte“ weiterlesen

★ Gewerkschaftliche Sprechstunde

WIEDER DA: Gewerkschaftliche Sprechstunde der FAUBI
jeden 2.Montag, ab dem 05.10., (immer in den ungeraden Kalenderwochen vor dem Syndikatstreffen)
von 17 – 18 Uhr im FAU-Lokal, Metzerstr.20, 33607 Bielefeld

Du oder deine Kolleg*innen werden schlecht oder gar nicht bezahlt?
Grundlegende Rechte wie Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, bezahlter Urlaub oder Nachtzuschläge werden euch verwehrt?
Ihr hangelt euch von Befristung zu Befristung?
Es kommt zu Diskriminierung, Belästigung oder gar sexualisierten Übergriffen?
Du wünschst dir mehr Beteiligung an Entscheidungen im Betrieb?
Du hast Ärger auf dem Amt oder Probleme mit Vermieter*innen?

Egal ob es sich um diese oder andere Probleme handelt: Wir stehen dir so gut wir können zur Seite.
Bring bitte deinen Arbeits- oder Mietvertrag oder andere Unterlagen zur Beratung mit, sofern vorhanden – besonders dann, wenn es um rechtliche Fragen geht. Warte nicht zu lange, oft gibt es Fristen und Termine. Diese entscheiden, ob wir noch etwas tun können, gemeinsam, nie ohne dein Einverständnis!

Falls du Übersetzung auf andere Sprachen als Deutsch oder Englisch brauchst, melde dich gerne bei uns, dann versuchen wir das zu organisieren.

In der FAU arbeiten alle ehrenamtlich, niemand von uns wird für seine Arbeit bezahlt.

★ Du bist der Regierung egal!

★ Vergleich über Mobbing-Fall bei Flink

aus: Vergleich über Mobbingfall

★ Ein Aufruf zum Widerstand

von aktion ./. arbeitsunrecht

Es ist absurd: Angriffe auf die Arbeiterklasse sollen „Reformen“ sein?
Wenn Politiker heutzutage an „Reformen“ basteln, gilt für die die arbeitende Bevölkerung Alarmstufe rot. Heutzutage sind damit gemeint: frontale Angriffe auf Renten, Lohnniveau, Arbeitsbedingungen und Gesundheitsversorgung.
Ein Ausweg aus der Krise ist gemäß der Mainstream-Propaganda heute nur noch in einer Richtung zu suchen: Den Armen nehmen, um den Reichen zu geben. Lohnstückkosten und Lohnnebenkosten senken. Wer sich dagegen stellt, gilt als „Besitzstandswahrer“ und „Bremser“, als „realitätsfremd“ und „ewig gestrig“.

Wie konnte es soweit kommen?
Wir vermuten: Die Herrschenden haben keinen Respekt mehr vor der arbeitenden Bevölkerung. Es fehlt die Bedrohung. Es fehlt das Korrektiv. Die da oben glauben, dass sie sich alles erlauben können. Sie verlieren die Anbindung an die Realität, träumen vom Mars und von Olympischen Spielen. Dabei kriegen sie nicht mal Brücken und Schulen instand gesetzt.

Der Gegendruck von unten, von der Straße, fehlt seit langem.
Wir haben nichts gegen Reformen im ursprünglichen Sinne. Wir sind für die Verbesserung der Lebensverhältnisse. Angriffe auf die arbeitende Bevölkerung lehnen wir ab – also genau das, was uns heute als Reform verkauft werden soll. Es wird Zeit, dass wir uns zusammen schließen und aktiv werden.

Was wir wollen
★ 8 Stunden Arbeit reichen. Verteidigen wir den 8-Stunden-Tag!
★ Stop Union Busting. Für aktive Betriebsräte und kampfbereite Gewerkschaften!
★ Rente mit 65 für alle.
★ Bürgerversicherung statt Profite. Gesundheitsversorgung stärken.
★ Gut und günstig wohnen. Mietpreisbremse. Miethaie enteignen! Sozialen Wohnungsbau ankurbeln. Leerstand beschlagnahmen. Mietwucher bestrafen.
★ ÖPNV flott machen. Für alle. Den Deutsche Bahn-Sumpf austrocknen.
★ Holt es von den Reichen. Vermögenssteuer und Enteignungen! Steueroasen schließen.
★ Genossenschaften gründen. Die Wirtschaftsform der Zukunft. Für die Produktion, das Wohnen, den Konsum. Ökologisch, sozial, demokratisch.
★ Für ein friedliches Deutschland. Für menschliche Produkte. Militarisierung der Wirtschaft und der Gesellschaft stoppen. Die Kriegskredite plündern den Sozialstaat.
Quelle: Reformschrott