Arbeitskampf gewonnen!

★ 100 Jahre Bakuninhütte

Eine Geschichte von gegenseitiger Hilfe, Selbstermächtigung und Engagement.

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★ Gewerkschaftliche Sprechstunde

WIEDER DA: Gewerkschaftliche Sprechstunde der FAUBI
jeden 2.Montag, ab dem 05.10., (immer in den ungeraden Kalenderwochen vor dem Syndikatstreffen)
von 17 – 18 Uhr im FAU-Lokal, Metzerstr.20, 33607 Bielefeld

Du oder deine Kolleg*innen werden schlecht oder gar nicht bezahlt?
Grundlegende Rechte wie Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, bezahlter Urlaub oder Nachtzuschläge werden euch verwehrt?
Ihr hangelt euch von Befristung zu Befristung?
Es kommt zu Diskriminierung, Belästigung oder gar sexualisierten Übergriffen?
Du wünschst dir mehr Beteiligung an Entscheidungen im Betrieb?
Du hast Ärger auf dem Amt oder Probleme mit Vermieter*innen?

Egal ob es sich um diese oder andere Probleme handelt: Wir stehen dir so gut wir können zur Seite.
Bring bitte deinen Arbeits- oder Mietvertrag oder andere Unterlagen zur Beratung mit, sofern vorhanden – besonders dann, wenn es um rechtliche Fragen geht. Warte nicht zu lange, oft gibt es Fristen und Termine. Diese entscheiden, ob wir noch etwas tun können, gemeinsam, nie ohne dein Einverständnis!

Falls du Übersetzung auf andere Sprachen als Deutsch oder Englisch brauchst, melde dich gerne bei uns, dann versuchen wir das zu organisieren.

In der FAU arbeiten alle ehrenamtlich, niemand von uns wird für seine Arbeit bezahlt.

★ Du bist der Regierung egal!

★ Vergleich über Mobbing-Fall bei Flink

aus: Vergleich über Mobbingfall

★ Ein Aufruf zum Widerstand

von aktion ./. arbeitsunrecht

Es ist absurd: Angriffe auf die Arbeiterklasse sollen „Reformen“ sein?
Wenn Politiker heutzutage an „Reformen“ basteln, gilt für die die arbeitende Bevölkerung Alarmstufe rot. Heutzutage sind damit gemeint: frontale Angriffe auf Renten, Lohnniveau, Arbeitsbedingungen und Gesundheitsversorgung.
Ein Ausweg aus der Krise ist gemäß der Mainstream-Propaganda heute nur noch in einer Richtung zu suchen: Den Armen nehmen, um den Reichen zu geben. Lohnstückkosten und Lohnnebenkosten senken. Wer sich dagegen stellt, gilt als „Besitzstandswahrer“ und „Bremser“, als „realitätsfremd“ und „ewig gestrig“.

Wie konnte es soweit kommen?
Wir vermuten: Die Herrschenden haben keinen Respekt mehr vor der arbeitenden Bevölkerung. Es fehlt die Bedrohung. Es fehlt das Korrektiv. Die da oben glauben, dass sie sich alles erlauben können. Sie verlieren die Anbindung an die Realität, träumen vom Mars und von Olympischen Spielen. Dabei kriegen sie nicht mal Brücken und Schulen instand gesetzt.

Der Gegendruck von unten, von der Straße, fehlt seit langem.
Wir haben nichts gegen Reformen im ursprünglichen Sinne. Wir sind für die Verbesserung der Lebensverhältnisse. Angriffe auf die arbeitende Bevölkerung lehnen wir ab – also genau das, was uns heute als Reform verkauft werden soll. Es wird Zeit, dass wir uns zusammen schließen und aktiv werden.

Was wir wollen
★ 8 Stunden Arbeit reichen. Verteidigen wir den 8-Stunden-Tag!
★ Stop Union Busting. Für aktive Betriebsräte und kampfbereite Gewerkschaften!
★ Rente mit 65 für alle.
★ Bürgerversicherung statt Profite. Gesundheitsversorgung stärken.
★ Gut und günstig wohnen. Mietpreisbremse. Miethaie enteignen! Sozialen Wohnungsbau ankurbeln. Leerstand beschlagnahmen. Mietwucher bestrafen.
★ ÖPNV flott machen. Für alle. Den Deutsche Bahn-Sumpf austrocknen.
★ Holt es von den Reichen. Vermögenssteuer und Enteignungen! Steueroasen schließen.
★ Genossenschaften gründen. Die Wirtschaftsform der Zukunft. Für die Produktion, das Wohnen, den Konsum. Ökologisch, sozial, demokratisch.
★ Für ein friedliches Deutschland. Für menschliche Produkte. Militarisierung der Wirtschaft und der Gesellschaft stoppen. Die Kriegskredite plündern den Sozialstaat.
Quelle: Reformschrott

★Arbeitskampf-Rave: Bässe gegen Ausbeutung in Castrop und überall!

Am 10.06. waren wir mit zahlreichen Unterstützerinnen, lauter Musik und Redebeiträgen ausgestattet in Castrop für einen Arbeitskampf unterwegs – der schon beim Aufbau erste Früchte trug, als der Arbeitgeber unsere Mitglieder beleidigte und bedrohte, sobald er auf sie aufmerksam wurde.

Schnell zogen wir jedoch andere Aufmerksamkeit auf uns, denn Menschen aus den umliegenden Betrieben wurden neugierig und solidarisierten sich mit uns, als wir ihnen die Lage erklärten: Einem unserer Mitglieder und zahlreichen seiner Kolleg*innen wurden nämlich tausende an Euros nicht ausgezahlt, nachdem sie aus halbseidenen Gründen gefeuert wurden.

Neben Musik von @social_bassline_theory / @aporia.music, zu der ordentlich getanzt, gefeiert und Seifenblasen versprüht wurden, gab es Redebeiträge vom betroffenen Mitglied, der FAU Ruhr, Widersetzen Bochum, dem ABC Ruhr und dem @hartz.cafe.do. Wir haben Stimmung gemacht gegen Ausbeutung bei der Arbeit (legale und illegale), Faschismus, Zwangsarbeit in Gefängnissen und beim Jobcenter.

Und auch, dass der Arbeitgeber mehrfach die Polizei wegen angeblicher Lärmbelästigung gerufen hat, konnte die Stimmung nicht schmälern. Wenn die Musik nicht lauter sein darf als die flatternde Zeltplane, dann wird halt spontan gesungen.

Wir konnten also nicht nur unsere Forderungen nach den ausstehenden Zahlungen laut und deutlich vertreten, sondern hatten auch dann noch Spaß, als der Chef mit seiner G-Klasse längst abgehauen war.

Quelle: FAU Ruhr