[FAU Bielefeld]
von 17 – 18 Uhr im FAU-Lokal, Metzerstr.20, 33607 Bielefeld
mehr: alle 14 Tage und unter ★ Gewerkschaftliche Sprechstunde
Kontakt: faubi-sprechstunde@fau.org

Mehr als nur Gewerkschaft
[FAU Bielefeld]
von 17 – 18 Uhr im FAU-Lokal, Metzerstr.20, 33607 Bielefeld
mehr: alle 14 Tage und unter ★ Gewerkschaftliche Sprechstunde
Kontakt: faubi-sprechstunde@fau.org
[FAU Bonn, Oktober 2026]
Ein Mitglied unserer Gewerkschaft, arbeitet 10 Tage lang für ein Bauunternehmen im Umkreis Bonn, wurde jedoch von seinem Chef dafür nicht bezahlt. So etwas geht natürlich gar nicht und wir wurden aktiv! In den Verhandlungen tat der Chef erst so, als kenne er unser Mitglied nicht, danach beleidigte er unser Mitglied und schließlich gab er an, er wolle schon bezahlen und der Fall sei ihm nur „durchgerutscht. Schließlich konnten wir einen vierstelligen Bruttobetrag für unser Mitglied erkämpfen, welcher bereits ausgezahlt wurde!
Der Fall zeigt, wie wirksam Gewerkschaft ist, dass sich Solidarität auch im kleinen auszahlt und, dass auch Klassenkampf ganz praktisch umgesetzt werden kann! Auch ihr habt Probleme auf der Arbeit? Werdet nicht bezahlt, gekündigt, bekommt zu wenig Urlaub, müsst immer Überstunden machen oder bekommt den Dienstplan viel zu kurzfristig? Wendet euch an die FAU-Bonn und wir werden gemeinsam mit euch auch euren Arbeitskampf gewinnen!
Quelle: https://bonn.fau.org/arbeitskampf-gewonnen/

Eine Geschichte von gegenseitiger Hilfe, Selbstermächtigung und Engagement.
[Direkte Aktion]*
Gerade leben wir wohl eher in dunklen Zeit voller Krisen und es gibt vermutlich mehr zu berichten über Missstände, Abwehrkämpfe und Ohnmachtsgefühle. Da tut es ganz gut mal über ein lebendiges Beispiel für gelingende Solidarität, Handlungsmacht und erfolgreiche Initiative entgegen aller Widrigkeiten und Widerstände schreiben zu können.
Die Bakuninhütte wird 100 Jahre alt!
Dieses Jubiläum macht einen Ort sichtbar, dessen Geschichte von Brüchen, Umnutzungen und Wiederaneignung geprägt ist und deshalb nicht umsonst das bislang einzige Kulturdenkmal der anarchosyndikalistischen Bewegung im deutschsprachigen Raum ist. Zugleich ist die Hütte heute ein beliebtes Wander- und Ausflugsziel inmitten geschützter Natur.
[FAU Bielefeld]
WIEDER DA: Gewerkschaftliche Sprechstunde der FAUBI
jeden 2.Montag, ab dem 05.10., (immer in den ungeraden Kalenderwochen vor dem Syndikatstreffen)
von 17 – 18 Uhr im FAU-Lokal, Metzerstr.20, 33607 Bielefeld

Du oder deine Kolleg*innen werden schlecht oder gar nicht bezahlt?
Grundlegende Rechte wie Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, bezahlter Urlaub oder Nachtzuschläge werden euch verwehrt?
Ihr hangelt euch von Befristung zu Befristung?
Es kommt zu Diskriminierung, Belästigung oder gar sexualisierten Übergriffen?
Du wünschst dir mehr Beteiligung an Entscheidungen im Betrieb?
Du hast Ärger auf dem Amt oder Probleme mit Vermieter*innen?
Egal ob es sich um diese oder andere Probleme handelt: Wir stehen dir so gut wir können zur Seite.
Bring bitte deinen Arbeits- oder Mietvertrag oder andere Unterlagen zur Beratung mit, sofern vorhanden – besonders dann, wenn es um rechtliche Fragen geht. Warte nicht zu lange, oft gibt es Fristen und Termine. Diese entscheiden, ob wir noch etwas tun können, gemeinsam, nie ohne dein Einverständnis!
Falls du Übersetzung auf andere Sprachen als Deutsch oder Englisch brauchst, melde dich gerne bei uns, dann versuchen wir das zu organisieren.
In der FAU arbeiten alle ehrenamtlich, niemand von uns wird für seine Arbeit bezahlt.
[FAU]
Es sind wirklich keine erfreulichen Zeiten. Unser Wirtschaftssystem hat keine Zukunft mehr, weil wir die Tragfähigkeit unseres Planeten überstrapaziert haben. Die Weltmächte sammeln sich offensichtlich zum dritten Weltkrieg – an das Versprechen einer guten Zukunft scheint keine:r mehr zu glauben. Anstatt die großen Fragen, die auf dem Tisch liegen, für einen gesellschaftlichen Aufbruch zu nutzen, re(a)gieren die, die noch profitieren mit bewährten Mitteln des Machterhalts: Nach Unten treten, Zwietracht säen, Feindbilder aufbauen, polarisieren, Daumenschrauben anziehen und militarisieren. Dagegen wollen wir uns Organisieren und Kämpfen. Während sie den Sozialstaat abschaffen, bauen wir die Gewerkschaft und Utopie auf.
Vollständiger Aufruf und alle weiteren Ankündigungen auf der Webseite: Nicht egal

Sie bauen den Sozialstaat ab – wir bauen die Gewerkschaft auf!
Auf die Straße in Leipzig, Magdeburg, Dresden, Frankfurt, Lübeck
Wir wollen mehr als die aktuell geplanten Verschlimmerungen für Lohn- und Sozialleistungsabhängige verhindern. Wir müssen eine Gegenmacht aufbauen und nicht nur Sozialleistungen verteidigen, sondern Wirtschaft und Gesellschaft verändern!
Donnerstag, 24. September: Dresden, 16.30 Uhr, Kulturpalast
Samstag, 26. September
Frankfurt: 11 Uhr Willy-Brandt-Platz: Zärtlich Radikal gegen Verwertung und Kapital
Leipzig: 10.30 Uhr Johannisplatz: „Zubringerdomo“
Magdeburg: 11 Uhr Hauptbahnhof: Kundgebung mit DGB, 13 Uhr Willy-Brandt-Platz: „Magdeburg steht zusammen“
Lübeck: 10 Uhr Kohlmarkt: Infostand und Kundgebung der FAU
[FAU BIELEFELD]

★ Montag, 14.09.2026, 19 Uhr
Thema Arbeit: Diskussion mit Einführung über die Bedeutung und Sinn von Arbeit und wie sie die Gesellschaft verändert

[FAU Aachen]
Ende Mai hatten wir, in Begleitung von 14 solidarischen Personen, für und mit unserem Genossen vor Gericht einen Vergleich erzielt:
Nachdem Flinks Anwältin sich selbst und Flink als Wohltäterin darstellte, da ihr Angebot so großzügiges sei, konnten wir nach einer einstündigen Verhandlung dieses Angebot verdoppeln und erzielten so einen Vergleich über €5.000.
Unser Genosse ist bei Flink seid über 4 Jahren als Auslieferer angestellt und wurde innerhalb der vergangenen 2 Jahre massiv auf der Arbeit sowie in Chats und E-Mailverläufen schikaniert: Schichtbeginn 1 Stunde bevor der Vorgesetzte den Laden auf machte, mehr als 20 konsequenzlose und unbegründete Abmahnungen und Schichteinteilungen stets außerhalb der angegebenen Verfügbarkeiten sind nur ein Ausschnitt.
Seit Anfang letzter Woche ist der Vergleich gültig. Die €5.000 werden in Form von 4 Monatslöhnen bis Ende September ausgezahlt. Unser Genosse ist bis dahin freigestellt und kann sich voll und ganz seinem Studium widmen.
Die Missachtung des Arbeitsrechts bei Flink (und anderen Lieferdiensten) hat System! Dies sehen wir an Fällen deutschlandweit. Häufig werden ausländische Studierende beschäftigt, da diese sich zunächst aufgrund der kulturellen und sprachlichen Differenz nur erschwert wehren können, und des weiteren als Studierende meist noch ein Vollzeitstudium “nebenbei” absolvieren. Erschwert wird die Situation durch Anforderungen des Visums wie z.B. eine entsprechende Liquidität nachweisen zu müssen.
Wenn dann zu wenig Gehalt gezahlt wird oder absurde Forderungen gestellt werden (wie in diesem Fall eine Versetzung von Aachen nach Mönchengladbach) geben die Beschäftigten meist nach.
Es wird also sehr offensichtlich Profit durch Ausbeutung geschaffen. Wir halten dagegen!

Kundgebung am Dienstag, 07.07.26,
18 Uhr am Alten Rathaus
Wir sind auch da, mit den schwarz-roten Fahnen!
mehr: Aktionen Sozialstaat Ruhrpott-Rebellion
von aktion ./. arbeitsunrecht
Es ist absurd: Angriffe auf die Arbeiterklasse sollen „Reformen“ sein?
Wenn Politiker heutzutage an „Reformen“ basteln, gilt für die die arbeitende Bevölkerung Alarmstufe rot. Heutzutage sind damit gemeint: frontale Angriffe auf Renten, Lohnniveau, Arbeitsbedingungen und Gesundheitsversorgung.
Ein Ausweg aus der Krise ist gemäß der Mainstream-Propaganda heute nur noch in einer Richtung zu suchen: Den Armen nehmen, um den Reichen zu geben. Lohnstückkosten und Lohnnebenkosten senken. Wer sich dagegen stellt, gilt als „Besitzstandswahrer“ und „Bremser“, als „realitätsfremd“ und „ewig gestrig“.
Wie konnte es soweit kommen?
Wir vermuten: Die Herrschenden haben keinen Respekt mehr vor der arbeitenden Bevölkerung. Es fehlt die Bedrohung. Es fehlt das Korrektiv. Die da oben glauben, dass sie sich alles erlauben können. Sie verlieren die Anbindung an die Realität, träumen vom Mars und von Olympischen Spielen. Dabei kriegen sie nicht mal Brücken und Schulen instand gesetzt.
Der Gegendruck von unten, von der Straße, fehlt seit langem.
Wir haben nichts gegen Reformen im ursprünglichen Sinne. Wir sind für die Verbesserung der Lebensverhältnisse. Angriffe auf die arbeitende Bevölkerung lehnen wir ab – also genau das, was uns heute als Reform verkauft werden soll. Es wird Zeit, dass wir uns zusammen schließen und aktiv werden.
Was wir wollen
★ 8 Stunden Arbeit reichen. Verteidigen wir den 8-Stunden-Tag!
★ Stop Union Busting. Für aktive Betriebsräte und kampfbereite Gewerkschaften!
★ Rente mit 65 für alle.
★ Bürgerversicherung statt Profite. Gesundheitsversorgung stärken.
★ Gut und günstig wohnen. Mietpreisbremse. Miethaie enteignen! Sozialen Wohnungsbau ankurbeln. Leerstand beschlagnahmen. Mietwucher bestrafen.
★ ÖPNV flott machen. Für alle. Den Deutsche Bahn-Sumpf austrocknen.
★ Holt es von den Reichen. Vermögenssteuer und Enteignungen! Steueroasen schließen.
★ Genossenschaften gründen. Die Wirtschaftsform der Zukunft. Für die Produktion, das Wohnen, den Konsum. Ökologisch, sozial, demokratisch.
★ Für ein friedliches Deutschland. Für menschliche Produkte. Militarisierung der Wirtschaft und der Gesellschaft stoppen. Die Kriegskredite plündern den Sozialstaat.
Quelle: Reformschrott
Am 10.06. waren wir mit zahlreichen Unterstützerinnen, lauter Musik und Redebeiträgen ausgestattet in Castrop für einen Arbeitskampf unterwegs – der schon beim Aufbau erste Früchte trug, als der Arbeitgeber unsere Mitglieder beleidigte und bedrohte, sobald er auf sie aufmerksam wurde.

Schnell zogen wir jedoch andere Aufmerksamkeit auf uns, denn Menschen aus den umliegenden Betrieben wurden neugierig und solidarisierten sich mit uns, als wir ihnen die Lage erklärten: Einem unserer Mitglieder und zahlreichen seiner Kolleg*innen wurden nämlich tausende an Euros nicht ausgezahlt, nachdem sie aus halbseidenen Gründen gefeuert wurden.
Neben Musik von @social_bassline_theory / @aporia.music, zu der ordentlich getanzt, gefeiert und Seifenblasen versprüht wurden, gab es Redebeiträge vom betroffenen Mitglied, der FAU Ruhr, Widersetzen Bochum, dem ABC Ruhr und dem @hartz.cafe.do. Wir haben Stimmung gemacht gegen Ausbeutung bei der Arbeit (legale und illegale), Faschismus, Zwangsarbeit in Gefängnissen und beim Jobcenter.
Und auch, dass der Arbeitgeber mehrfach die Polizei wegen angeblicher Lärmbelästigung gerufen hat, konnte die Stimmung nicht schmälern. Wenn die Musik nicht lauter sein darf als die flatternde Zeltplane, dann wird halt spontan gesungen.
Wir konnten also nicht nur unsere Forderungen nach den ausstehenden Zahlungen laut und deutlich vertreten, sondern hatten auch dann noch Spaß, als der Chef mit seiner G-Klasse längst abgehauen war.
Quelle: FAU Ruhr