Spinnerei im Viertel: Straßenfest an der Mühlenstraße am 18.12.

Einladung zum Straßenfest mit kostenlosem Essen & Getränken, sowie Musik, Spiel & Spaß.
Für alle Kleinen und Großen aus der Nachbarschaft.
mit Spielgeräten für Kinder!
& alkoholfreiem Punsch für Alle!

Wann?
Am Sonntag, den 18. Dezember, von 11 bis 18 Uhr:

Wo?
Metzer Straße 20 (Ecke Mühlenstraße), 33607 Bielefeld
(https://goo.gl/…)

Ab 11 Uhr:
gemeinsames Schnibbeln & Kochen

Ab 13 Uhr:
Küche für Alle (kostenloses Essen!)
und akustische Punk-Musik der Live-Band “Irritator”

14 bis 15 Uhr:
Afro Fusion Workshop by Atha (Connecting Family)

15 Uhr:
Arabic & English Rap von “Moh Kanim”

15:30 Uhr:
Open Stage (+ Poetry Slam)

Ab 16 Uhr:
“Sheego” elektronische Musik & Ausklang

Kommt vorbei!

Zum Vernetzen, Essen, Spielen und um eine schöne Zeit zu verbringen, laden wir alle ein, die im Bielefelder Osten wohnen!
Ganz besonders die Menschen in der
Mühlenstraße,
der Metzer Straße,
dem Niedermühlenkamp,
der Schlosserstraße,
der Helmholtzstraße,
der Holländischen,
der Ravensberger Str.,
& (natürlich ; ) der Spinnereistraße!

Mehr Informationen in mehr Sprachen: 

https://ln.ki/soliBi

INFO-TOUR:
ANARCHISTISCHE KÄMPFE UND STAATLICHE REPRESSION IN BELARUS

Im Jahr 2020 erhob sich die belarussische Gesellschaft gegen die Diktatur von Alexander Lukaschenko und seinen Lakaien. Monatelang organisierten sich die Menschen, demonstrierten und kämpften für eine gerechte und freie Gesellschaft. Doch der Staat setzte sich durch und begann, den Protest Schritt für Schritt zu zerschlagen. Seit dem Beginn des Aufstandes sind mehr als zwei Jahre vergangen. Tausende landeten für viele Jahre im Gefängnis. Darunter auch Anarchist*innen und Antifaschist*innen, die mit der Bevölkerung auf der Straße standen. Trotz der langen Zeit, die seit den Protesten vergangen ist, geht der Staatsterror weiter, mit immer mehr Verhaftungen wegen der Teilnahme an den Protesten oder des anhaltenden Widerstands gegen das Regime.

Anarchist Black Cross Belarus organisiert seit 13 Jahren Solidaritätsarbeit mit unterdrückten Anarchist*innen und Antifaschist*innen. Diese Arbeit erfordert einen hohen Aufwand an Ressourcen und Zeit. In den letzten Jahren haben wir es mit der Unterstützung von Genoss*innen aus aller Welt geschafft, unsere Arbeit fortzusetzen, aber in den letzten Monaten wurden unsere Mittel durch ständige Gerichtsverfahren aufgebraucht. Wir sind nun verschuldet und rufen zur Unterstützung auf, um unsere Solidarität fortsetzen zu können. Auf den Spendenveranstaltungen werden wir über die Proteste, die anarchistische Bewegung in Belarus und die Geschichten unserer vom Regime gefangenen Genoss*innen sprechen.

Falls ihr nicht an der Veranstaltung teilnehmen könnt, findet ihr hier alternative Möglichkeiten, an das ABC-Belarus zu spenden: https://abc-belarus.org/?lang=en

Bis alle frei sind!

QUELLE

Infostand am 17.09. auf dem Kesselbrink

Egal, ob im Supermarkt, in den Nachrichten oder beim Job oder Amt: Die negativen Auswirkungen dieses Systems werden immer sichtbarer. Preise für Lebensmittel, Gas und Benzin steigen und während die Konzerne Rekordgewinne einfahren, werden die angeblichen unternehmerischen Risiken direkt als Gasumlage auf uns abgewälzt.

Wir werden am 17.09. ab 14 Uhr mit einem Infostand auf dem Kesselbrink stehen und einen Redebeitrag teilen, in dem es um die momentanen Preissteigerungen und Angriffe von Seiten der herrschenden Klasse gehen wird.

Schaut gerne vorbei und nehmt euch Broschüren und Flyer mit oder plaudert einfach mit uns!

Leichte Sprache:

Wir versuchen in Leichter Sprache zu schreiben.

Das ist noch neu und schwer für uns.

Wir haben wahrscheinlich Fehler gemacht.

Folgen des Systems:

Wir alle erleben die negativen Folgen dieses Systems.

Die Folgen sehen wir im Supermarkt, in den Nachrichten, beim Job oder Amt.

Die Preise für Lebens-mittel, Gas und Benzin steigen.

Die Konzerne bekommen immer höhere Gewinne.

Aber dabei kann auch Geld verloren gehen.

Dann müssen wir dafür zahlen.

Der Info-stand:

Am 17. September macht die FAU Bielefeld einen Info-stand auf dem Kesselbrink.

Der Stand wird um 14 Uhr aufgebaut.

Mitglieder der FAU Bielefeld werden einen Rede-beitrag halten.

In dem Rede-beitrag wird es auch um die Preis-steigerungen für Lebensmittel und Gas gehen.

Alle Menschen dürfen gerne vorbei-kommen und Flyer mitnehmen.

Wir freuen uns auch auf Gespräche mit euch!

Filmvorführung: “El Entusiasmo” im Offkino

Auch in Bielefeld hat das Warten ein Ende: Am 09.09. zeigen wir in Kooperation mit dem Offkino endlich El Entusiasmo! Der Film startet um 20:30 im Offkino in der August-Bebel-Straße 94.

Das Plakat zum Film "El Entusiasmo." Oben steht "Nach Francos Tod schien alles möglich", darauf folgt ein Bild von feiernden und protestierenden Menschen, das in Orange gehalten ist. Darunter steht der Name und "Ein Dokumentarfilm von Luis E. Herrero."

1975 starb Europas letzter faschistischer Diktator: Francisco Franco. Sein Tod machte in Spanien den Weg frei für eine aufbegehrende Jugend, die vieles nachzuholen hatte. Aber auch die exilierten Kämpfer aus dem Spanischen Bürgerkrieg kehrten zurück. In dieser Phase der sogenannten Transición, dem Übergang von der Diktatur zur bürgerlichen Demokratie, schien alles möglich – selbst der Traum, die Revolution von 1936 zu beenden. Der Film legt den Fokus auf Francos erbittertsten Gegner: die Anarchisten und Syndikalisten. Ihre Organisation, die Gewerkschaft Confederación Nacional del Trabajo (CNT), bis zum Sieg Francos ein entscheidender Faktor in der spanischen Gesellschaft, erlebte eine Renaissance. In nur zwei Jahren wurde aus einer klandestinen Untergrund-Organisation wieder eine Massenbewegung. Sie organisierte Versammlungen mit hunderttausenden Teilnehmern, Libertäre Tage, Streiks und Widerstand gegen den neuen liberalen Kapitalismus. Schnell zerrieb sich dieser Aufbruch allerdings nicht nur in internen Konflikten, sondern wurde auch massiv durch geheimdienstliche Interventionen sabotiert. »El Entusiasmo« ist auch die Geschichte einer Niederlage.

Mehr Informationen: http://www.offkino.de/#post-711

Demo am 30.07.: Menschen über Profite – Hoch die Solidarität

Der Weg in den Supermarkt war noch nie so frustrierend wie aktuell. Gefühlt können wir den Preisen beim Steigen zuschauen. Auf der anderen Seite unser Einkommen, das irgendwie von Inflation gar nichts zu merken scheint. Wo landet das Geld, das wir mehr zahlen, das aber nicht wieder bei uns ankommt?

Im vergangen Jahr haben deutsche Konzerne einen neuen Rekord aufgestellt: Die Ausschüttung von Dividende an ihre Aktionär*innen war so hoch wie noch nie. Für das Jahr 2022 wird je nach Prognose nochmal von 50% mehr ausgegangen. Trotz Corona und Krieg geht es den Konzernen offenbar blendend. Dank uns.

Damit die saftigen Profite auch weiterhin so bleiben, hat beispielsweise Dr. Oetker bereits weitere Preissteigerungen angekündigt. Und ist damit nicht alleine. Die Bundesregierung ändert nun Gesetze, damit Energiekonzerne ihre Mehrausgaben auf uns auslagern. Die Mehreinnahmen bleiben selbstverständlich bei den Konzernen.

Steigen unsere monatlichen Kosten also aus Solidarität mit den Menschen in der Ukraine? Sicher nicht. Wir müssen blechen, damit auf Aktionärsversammlungen weiterhin der Schampus fließt.

Hoffnungen in ein 100 Mrd. Sonderbudget für UNS wurden von der aktuellen Regierung bereits beantwortet. Wirtschaftsminister Robert Habeck sagt: „Die kriegst du nicht, Alter!“. Während die Abgeordneten sich eine Diätenerhöhung gönnen, läuft es bei uns also auf klassische Diäten hinaus. Niemand hat uns gefragt, ob wir überhaupt für Konzernprofite und Rekord-Dividenden sorgen wollen, aber dass wir den Gürtel enger schnallen müssen, wurde bereits entschieden.

Wir haben keine Lust auf Diät oder vorgegebene Duschzeiten! Wir wollen im Winter nicht frieren und dafür trotzdem mehr zahlen! Wir wollen uns Allen das Leben leisten können und nicht Wenigen ihren Überfluss!

Unsere Solidarität gilt nicht den Aktionär*innen, sondern allen, die unter den steigenden Preisen leiden. Sie gilt nicht den Rüstungskonzernen, sondern den Menschen, die vor Krieg und Hunger fliehen, egal wo.

Kommt am 30.07.22 um 15 Uhr zur Demonstration am Hauptbahnhof und ab 17 Uhr zum Straßenfest auf dem Kesselbrink. Es gibt “Küche für alle”, niemand muss zahlen!

Via: https://www.instagram.com/igkm_bielefeld/

Auch die FAU Bielefeld wird anwesend sein und sowohl einen Redebeitrag, der eine gewerkschaftliche Antwort auf die momentane Krise bietet, bei der Demo halten, als auch einen Infostand mit Büchern und Produkten aus dem solidarischen Handel auf dem Straßenfest anbieten.

Queere FAU-Kneipe am 10.06. ab 20 Uhr

Am Freitagabend vor dem CSD findet ab 20 Uhr die erste FAU-Kneipe in unserem Lokal in der Metzer Straße 20 statt! Dem Anlass entsprechend spielen wir explizit queere Songs und Klassiker der Bewegung.

Unseren anarcho-syndikalistischen Idealen entsprechend sind Eintritt, Getränke – wir bieten Limo und Bier – und Knabberkram gratis, über Spenden würden wir uns aber freuen, um solche Veranstaltungen in Zukunft öfter machen zu können.

53 Jahre sind seit dem Stonewall-Aufstand vergangen, aber der Kampf für Selbstbestimmung ist noch lange nicht vorbei!

Nicht nur explizit rechte Parteien sondern auch die Grünen und die Linkspartei schieben vergnügt Menschen ab, darunter auch queere Personen. Durchschauen wir ihre Doppelmoral und kämpfen wir für eine wirklich offene Welt für alle – egal, welches Geschlecht, welche Orientierung oder welche Herkunft eine Person hat.

Nur wir selbst können uns befreien und uns das schöne Leben erkämpfen! Gegen Staat, Kapital, Parteien und Queerfeindlichkeit!

Filmvorführung am 20.05.: The Other Side Of The River

Am 20. Mai 2022 wird in der Volkshochschule Bielefeld der Film „The Other Side Of The River“ ausgestrahlt. Die Filmvorführung ist eine Zusammenarbeit der Initiative für Frieden und Hoffnung in Kurdistan, der FAU (Freie Arbeiter:innen Union) Bielefeld und des Fem*Ref Bielefeld (Feministisches Referat an der Universität Bielefeld).

Inhaltlich dreht sich der Film um die Geschichte der 19-jährigen Hala, die einer durch ihre Familie arrangierten Ehe entkommt, indem sie den Fluss Euphrat überquert, um bei einer kurdischen Frauenverteidigungseinheit ein neues Zuhause zu finden – eine Einheit, die darauf ihre Heimatstadt Minbij (Nordsyrien/Rojava) von der Terrorherrschaft des sogenannten Islamischen Staates befreit. Der Film zeigt, welchen Schwierigkeiten Hala in ihrem Prozess gegenübersteht und legt den Fokus darauf, die Arbeit und die Kommunikation nahezu ausschließlich mit Frauen* zu zeigen. Es geht primär um eine junge Frau, die sich einem vorgeschriebenen Leben widersetzt und mit den Werten Emanzipation, Freundschaft und Selbstorganisierung in Berührung kommt.

Außerdem bieten wir einen Infotisch an, auf dem Bücher und Broschüren zum Thema der kurdischen Bewegung und zur Selbstorganisierung im Allgemeinen angeboten werden.

Wir möchten bei der Vorführung auf ein Eintrittsgeld verzichten und auf Basis von Spendengeldern arbeiten.

Wir freuen uns zudem darüber, wenn ihr euch vorher testet und empfehlen das Tragen einer Maske, die Einhaltung des Sicherheitsabstandes und bei Krankheitssymptomen nicht teilzunehmen.

Einlass: 18:30 Uhr, Beginn: 19:00 Uhr

Mehr zur Regisseurin: https://www.antoniakilian.com/

Mehr zum Film: https://jip-film.de/the-other-side-of-the-river

Wir freuen uns auf euch!

Der 1. Mai 2022 in Bielefeld

Schön war er, aber auch bitter nötig: Der diesjährige 1. Mai in Bielefeld. Erst auf der Straße demonstrieren, dann auf der Straße rund ums FAU-Lokal feiern, sprechen, schnippeln, essen und sich anschließend dem kulturellen Programm widmen. Natürlich alles selbstorganisiert und ohne Chef:innen, Staat und Sozialpartnerschaft. Allen Künstler:innen, Helfer:innen, Besucher:innen wollen wir Danke sagen!

Angefangen hat die Demonstration auf dem Siegfriedplatz, wo eine Rede gehalten wurde, in der thematisiert wurde, inwiefern Staat und Kapitalismus zu unserer Unterdrückung beitragen und welche Forderungen wir als Lohnabhängige stellen können, um unsere Situation im Hier und Jetzt zu verbessern und auf die endgültige Umwälzung des Systems hinzuarbeiten.

Danach ging es los durch die Innenstadt in Richtung FAU-Lokal, “bewaffnet” mit zwei Transparenten, zahlreichen Fahnen, vielfältigen Demosprüchen und einer gehörigen Portion Motivation.

Kaum war der Demozug im Lokal der FAU Bielefeld angekommen, gingen die Vorbereitungen für das Stadtteilfest auch schon los – und alle, Besucher:innen wie Organisator:innen – haben dabei mitgeholfen, die Pavillons, Bänke und Musikanlage aufzubauen und schließlich das Gemüse zu schnippeln, das anschließend verkocht und von allen genossen wurde.

Nach der Stärkung ging es auch schon mit dem kulturellen Programm los: Es gab gleich vier musikalische Acts, darunter das Duo Close.Your.Eyes und die neu gegründete Band Terrorplätzchen, die die Zuschauer:innen begeistert haben. Auch Literatur durfte nicht fehlen, denn Ralf Burnicki hat alte und neue Anarcho-Poetry, darunter auch Stücke aus seinem neuen Buch “Lichtaspirin”, vorgestellt.

Auch als die letzten Klänge der Instrumente und der lesenden Stimme verklungen sind, war das Stadtteilfest trotzdem noch nicht zuende, denn es wurde weiterhin geplaudert, diskutiert und auch beim Abbau gab es wieder zahlreiche helfende Hände!

Dieser Tag hat uns wieder einmal gezeigt, was wir erreichen können, wenn wir zusammenkommen und ein Projekt in Selbstorganisation auf die Beine stellen. In diesem Sinne: Another world is possible und herzlichen Dank an alle Teilnehmenden!