Streiks in Frankreich gegen Macrons Arbeitsmarktreform

Video über die geplante Reform des Arbeitsrechtes durch die Regierung Macron im September 2017:

Die Reformen sollen als Verordnungen durchgesetzt werden, ohne Debatte in der Nationalversammlung. Sie sehen u.a. vor, dass in Unternehmen mit weniger als 20 Angestellten der Chef mit jedem einzeln verhandeln und so den Tarifvertrag umgehen kann.

„Ein beispielloser sozialer Rückschritt mit dem Beifall des Arbeitgeberverbandes“, urteilt ein Aktivist in dem Film.

Ein landesweiter Generalstreik in Vorbereitung. Zudem ist für den 12. September eine erste große Protestdemonstration in mehreren Städten geplant.

QUELLE ( http://de.labournet.tv/streiks-frankreich-gegen-macrons-arbeitsmarktreform )

conAction Nr. 12 ist erschienen

Liebe Freunde_innen und Genossen_innen,
In der conAction Nr. 12 findet Ihr Texte zur autoritären Arbeiter*innenbewegung, zum autoritären Kommunismus, zur Kapitalismuskritik, zur Kritik an Trumps Wirtschaftspolitik, zur Schulkritik und schließlich zur anarchosyndikalistischen Bewegung in Deutschland. Daneben gibt es schöne, autoritätskritische Gedichte und einige Hinweise zum Anarchismus vor Ort.

Inhalt:

  • Trumps Handelspolitik
  • Autoritärer Kommunismus
  • Autoritäre Arbeiterbewegung
  • Warum ich gegen den Kapitalismus bin
  • Produktion des reinen Tauschwertes
  • Parteisozialismus, Syndikalismus oder Anarchismus?
  • AFOWL: Warum wir uns föderiert haben?
  • Individual-Anarchismus
  • Schulkritik
  • Das FAU-Lokal

 


conaction.noblogs.org


 

Meinungsfreiheit in der Arbeitswelt?

Der Solidaritäts-Fonds   »Meinungsfreiheit in der Arbeitswelt« von aktion ./. arbeitsunrecht e. V.  unterstützt Arbeitnehmer*innen und Publizist*innen, die                      wegen kritischer Äußerungen unter juristischen Beschuss geraten sind.

Ein beliebtes Mittel um unliebsame Angestellte und Betriebsratsmitglieder los zu werden, sind Kündigungen wegen Meinungsäußerungen am Arbeitsplatz oder gegenüber der Presse. Oft werden daraus Beledigungen, Bedrohungen, der Verrat von Geschäftsgeheimnissen und Ähnliches gestrickt.

Ebenso häufig versuchen Medienanwält*innen kritische Presseberichte von Journalist*innen zu unterbinden oder zu kastrieren, indem sie auf Unterlassung der Schadensersatz klagen.

Die aktion ./. arbeitsunrecht e. V. hat den Fonds „Meinungsfreiheit in der Arbeitswelt“ gegründet, um Personen zu unterstützen, die wegen unternehmenskritischer Äußerungen unter Druck geraten.

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HINWEIS: „Solidarität ist der Schlüssel – gegen Repression und Nationalismus“

Am 28.02.2017 hatte die AfD im Haus unter den Linden (HudL) in Herford eine Wahlkampfveranstaltung für die Landtagswahlen in NRW angekündigt, um unter dem Deckmantel einer demokratischen Partei ungestört ihren völkischen Nationalismus und ihre rassistischen Positionen unter die Leute bringen zu können. Doch daraus wurde zunächst nichts, denn Antifaschist*innen protestierten unter dem Motto „Kein Raum für rechte Hetze“ friedlich mit einer Sitzblockade auf den Treppen zu den Veranstaltungsräumen. Die Demonstrant*innen forderten von der Stadt Herford als Betreiberin des Bürgerzentrums eine Absage der Veranstaltung. Dieser Forderung schlossen sich über 150 Menschen vor dem HudL an, die dem Demonstrationsaufruf des Herforder „Bündnis gegen Rechts“ gefolgt waren.

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„Der Streik geht weiter“

Zum Streik der Lehrer_innen in Peru

Seit fast zwei Monaten befinden sich tausende Lehrer_innen in Peru im Arbeitskampf. Am 6. Juli 2017 streikten die Lehrer_innen in der Andenregion Cusco – eine Toursitenhochburg. Die gleichnamige Regionalhauptstadt ist die nächstegelegene Stadt nach Machu Picchu, eine gut erhaltene Ruinenstadt des Inka Imperiums; Highlight der peruanischen Tourismusindustrie. Ab dem 12. Juli weitete sich der Streik landesweit aus. Die Regierung sowie die Führung der größten Lehrer_ingewerkschaft SUTEP unterstellt den Streikkomittees, bestehend aus den direkt gewählten Vertreter_innen der streikenden Lehrer_innen, Nähe zum ‚Terrorismus‘.

Lehrer_innen haben in Peru, wie in vielen anderen Ländern des globalen Südens, eine besondere soziale und politische Rolle, da sie oft die einzigen weitergebildeten Menschen sind. Vor allem in kleineren Gemeinschaften der Andenregion sind sie neben dem Priester oft die einzige intellektuelle Autorität. Geschichtlich waren es immer wieder Lehrer_innen und Dozent_innen an Universitäten die auf soziale, politische und ökologische Missstände aufmerksam machen und teilweise ganze Dörfer und barrios zum Widerstand motivierten.

QUELLE UND WEITER IM TEXT

Ein Reisebericht zum Rettet die Wahlen Event für Stammwähler, Unentschlossene und Anarchisten!


LEIDER KONNTEN WIR NICHT AN DER VERANSTALTUNG TEILNEHMEN. HERRSCHAFTSFREIE IDEEN UND ALTERNATIVEN ZUM WAHLZIRKUS WURDEN ABER VON EINIGEN FREUND*INNEN AUS DORTMUND IN DIE DISKUSSION EINGEBRACHT. HIER NOCHMAL VIELEN DANK FÜR EURE MÜHEN UND EUREN BESUCH – AUCH IN UNSEREM FAU LOKAL – NACH DORTMUND.

DIE IM BERICHT ANGESPROCHENE BROSCHÜRE FINDET IHR BEI UNS IM LOKAL!

ABER LASSEN WIR DIE GENOSS*INNEN SELBST ZU WORT KOMMEN:


Am 25. August waren wir von der anarchistischen Gruppe Dortmund zu Gast bei dem Rettet die Wahlen Event von Open Globe Bielefeld und vorallem der Band Unknown Skartist.

Doch was ist überhaubt diese „Rettet die Wahlen Initiative“?!

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DIE WÜRDE DES MENSCHEN IST SANKTIONSFREI



Mit dem Kopf sind wir schon lange in der Zukunft. Wie sieht unsere Welt in 10 oder 15 Jahren aus? Erledigen Roboter dann die dröge Arbeit für uns? Können wir als Gesellschaft endlich mehr Zeit für Sinnvolles aufwenden? Wir wissen es nicht, aber vieles spricht dafür. Im Hier und Jetzt werden Menschen immer noch gezwungen, Jobs anzunehmen, die sie nicht machen wollen und Fortbildungen zu besuchen, die ihnen widerstreben. Das stinkt nach 19. Jahrhundert. Aber eins nach dem anderen: Heute hacken wir erstmal Hartz 4 und schaffen die Sanktionen ab.


Mit sanktionsfrei.de kannst du Sanktionen vermeiden und verhängten Sanktionen online widersprechen. Über die Plattform verschickst du einfach und rechtssicher deinen Widerspruch per Fax. Auf Wunsch wirst du mit unseren Anwälten Dirk Feiertag und Kristina Sosa Noreña in Verbindung gebracht. Sie beraten dich und arbeiten eine individuelle Begründung mit dir aus. Kostenlos. In bestimmten Fällen vergeben wir auch Geld aus unserem Solidartopf – so lange Geld da ist. Ist der Fall gewonnen, fließt das Geld zurück in den Solidartopf und liegt für den nächsten Menschen bereit.


MEHR INFOS


 

NETZFUNDSTÜCK: GUTEN MORGEN

GEFUNDEN AUF DER SEHENSWERTEN SEITE DER ANARCHISTISCHEN GRUPPE DORTMUND – TEXT EINES FLYERS WELCHEN DIE GENOSS*INNEN IM JAHR 2015 VERTEILTEN. EINE AKTION DIE NACHAHMENSWERT IST.


Jeden morgen in aller Früh ist das Erste was du vernimmst das grausame Geräusch deines Weckers. Widerwillig ergibst du dich dem schrillen Klingeln und schleppst dich aus dem Bett. Auf dem Weg ins Bad stellst du schnell noch die Kaffeemaschine an, machst dich fertig und hast schließlich noch ein paar ruhige Momente für dich. Du trennst dich widerwillig von deinen Liebsten, ein Kuss und der Schritt vor die Tür. Die Ruhe bevor du in die U-Bahn steigst und in die ebenso müden Gesichter, wie das deine blickst. Die Ruhe bevor kritische Blicke auf deinen Fingern ruhen. Ruhe vor dem Tag auf der Arbeit. Du musst los, arbeiten gehen. Jeden Tag. Naja, nicht ganz, aber beinahe. Zumindest fühlt es sich so an. Wie viel Zeit in der Woche gehört auch bitte noch dir, wenn du alleine 40 Stunden die Woche schuften musst? Das Fertigmachen vor der Maloche, der Weg hin und zurück sind nicht mal eingerechnet. Dann sind da auch noch andere Angelegenheiten… Haufenweise Papierkram, der beantwortet oder ausgefüllt werden muss. Termine, Haushalt, Familie & Freunde und dann noch Hobbies für die kaum Zeit übrig bleibt. Schlafen muss Mensch darüber hinaus auch. Was sind da schon die paar Tage “Urlaub” im Jahr?

Aber was will man denn schon machen. Das Geld muss rein. Und angesichts der Angst ohne Dach leben zu müssen, ertragen wir all den Druck und die täglichen Demütigungen. Denn das Geld muss rein. Wie oft überlegen wir still und heimlich, ob es das Wert ist. Wer das Recht hat uns dazu zu zwingen – zu diesem “Glück”? Aber, das Geld muss rein.

Und vielleicht hast du wirklich das „Glück“ einen Job ergattert zu haben, der dir wirklich Freude bereitet, wenn da nicht der ewig nörgelnde Chef, der ständige Leistungsdruck, Mobbing und die langen Arbeitszeiten wären. Natürlich ist Arbeit wichtig, um zahlreiche unserer Bedürfnisse zu befriedigen. Aber bitte nicht so! Wo kommen wir denn dahin, wenn wir uns alle kaputtarbeiten?! Blicke in den Spiegel, sieh in deine müden Augen. Bist du so glücklich mit dieser Situation? Kannst du sie überhaupt länger ertragen? Ist das der Weg, den du für dich willst? Finde Alternativen bevor du ausbrennst, von der Monotonie eingeholt und erschlagen wirst. Finde sie, bevor sich der ohnehin rationierte Schlaf noch weiter begrenzt und du nur noch eine leere Hülle bist.

Wir glauben nicht, dass diese Gesellschaft alternativlos ist…


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