Rudolf Rocker rockt noch immer: Die neue Radio Graswurzelrevolution-Sendung

Monika Kupczyk, Emmelie Öden und Bernd Drücke im Studio (Foto: Klaus Blödow)

Graswurzelrevolution-Redakteur Dr. Bernd Drücke und Monika Kupczyk von der FAU Münsterland interviewten für Radio Graswurzelrevolution die Autorin Emmelie Öden über den Anarchosyndikalisten Rudolf Rocker. Zu hören ist die Sendung am Freitag, 15. Dezember 2017 ab 20:04 Uhr, im Bürgerfunk auf Antenne Münster (95,4 Mhz.) und im Livestream auf www.antennemuenster.de

QUELLE


 

Demoaufruf: Stoppt den Menschenhandel – Keine EU-Gelder für Sklaverei

Das Welthaus Bielefeld und sein Kooperationsbündnis fordert den sofortigen Stopp der Versklavung von afrikanischen Geflüchteten in Libyen sowie der menschenunwürdigen Lebensbedingungen von geflüchteten Afrikaner_innen weltweit und ruft Initiativen Schwarzer Menschen in Deutschland, Unterstützer_innen in der Zivilgesellschaft, Aktivist_innen sowie Akteur_innen der Antidiskriminierungs-und rassismuskritischen Arbeit dazu auf, ein Zeichen gegen die neokolonialen Zustände zu setzen.

Wann und wo?
Freitag 22.12.2017, von 16:00 Uhr – 18:00 Uhr, Auftakt am Rathausvorplatz- Abschlusskundgebung am Bahnhofvorplatz

Weiterlesen

Stopp den Sozialabbau: Weg mit den Ausnahmen im § 7 SGB II!

Resolution der Bundesarbeitsgemeinschaft Prekäre Lebenslagen (BAG Plesa) vom 24.11.2017

Steigende Armut und Obdachlosigkeit ?
Stopp den Sozialabbau:
Weg mit den Ausnahmen im § 7 SGB II!
Auch für EU-Bürger*innen
gilt das Grundgesetz!

 

In Deutschland leben ca. 52.000 Menschen auf der Straße, etwa die Hälfte von ihnen sind EU-Migrant*innen, so schätzt die BAGW zum Winteranfang 2017. Für uns als Erwerbsloseninitiativen sind das nicht nur steigende Zahlen, sondern immer mehr Menschen kommen zu unseren selbstorganisierten Anlaufstellen, weil sie von Wohnungslosigkeit betroffen sind.

WEITER


 

WINTERFEST INS WINTER-FEST

Am 10.12.17 laden wir euch zum Winterfest in das FAU-LOKAL.

In Zeiten der Vereinzelung und der meteorologischen & sozialen Kälte wollen wir diesen Nachmittag gemeinsam in geselliger Runde begehen.

Zur Gemütlichkeit tragen Plätzchen, gebrannte Mandeln, Kuchen, Kakao, Kaffee, Grog, Glühwein, Tee und weitere Köstlichkeiten bei.

Ziel ist der Austausch: Im nachbarschaftlichen Viertel, im Freundeskreis, im Bekanntenkreis, unter Kolleg*innen, in der Familie…

…und darüber hinaus.

WIR FREUEN UNS AUF EUCH!


 

Libysche Regierung: Erneuter Angriff auf Docker-Gewerkschafterin – Solidaritätskampagne


EINE GUTE MÖGLICHKEIT SICH ÜBER INTERNATIONALE ARBEITER*INNENKÄMPFE ZU INFORMIEREN UND SICH MIT DIESEN ZU SOLIDARISIEREN STELLT DER NEWSLETTER VON LabourNet Germany DAR. EINE INFORMATIONSQUELLE DIE WIR VON DER FAU BIELEFELD BESTIMMT NICHT ZUM LETZTEN MAL GENUTZT HABEN, UM FÄLLE WIE DEN FOLGENDEN ZU VERBREITEN:


Erneuter Angriff auf Docker-Gewerkschafterin

 

Die libysche Regierung – was immer das auch genau bedeuten mag – hat  mir ihrer Erklärung, sie sei nicht in der Lage, alleine gegen den  Sklavenhandel mit afrikanischen MigrantInnen vorzugehen, für einiges  Kopfschütteln rund um die Welt gesorgt. Sehr wohl aber scheint sie in  der Lage zu sein, gegen Versuche zur gewerkschaftlichen Organisation  auf Ölfeldern und – aktuell besonders – in Häfen vorzugehen. Nermin  Al-Sharif, Generalsekretärin der Dockers’ and Seafarers’ Union of  Libya ist zum wiederholten Male Ziel von Angriffen und Repression  geworden – jetzt wurde sie mehrere Tage festgehalten und ihr Pass  konfisziert, um sie an der Ausreise zu einer internationalen  Gewerkschaftskonferenz der Transportarbeiterföderation ITF in Marokko  zu hindern. Womit sich diese Regierung in eine Reihe stellt mit jenen  Kräften, die der Gewerkschafterin – anonym, versteht sich – bereits  verschiedentlich Todesdrohungen zukommen ließen. In dem Bericht  „International trade unions renew call for action over ongoing attacks  on Libyan trade unionist“ am 24. November 2017 bei den Hellenic  Shipping News wird informiert, dass sie sich mit einer Videobotschaft  an die 250 TeilnehmerInnen der ITF-Konferenz wandte, um über die  Arbeit der libyschen Dockergewerkschaft zu berichten – und es wird  unterstrichen, dass die anwesenden Vertreter von Dockergewerkschaften  beschlossen haben, die Aktivitäten zur Solidarität fortzusetzen und zu  verstärken.

International trade unions renew call for action over ongoing attacks on Libyan trade unionist


 

40 Jahre FAU – gewerkschaftliche Solidarität ist feierbar

 

Am 16. Dezember 2017 lädt die FAU Hannover ab 19.30 Uhr zum Vortrag und Kneipenabend im UJZ Korn ein. Anlässlich des 40-jährigen Bestehens der FAU möchten wir jedoch nicht in Nostalgie schwelgen, sondern den Blick in die Zukunft richten. Deshalb stellt die FAU Hannover um 20.00 Uhr ihre aktuellen Kämpfe und ihre gewerkschaftliche Praxis vor. Der Vortrag richtet sich an alle neuen Mitglieder sowie Interessierte, die die FAU kennenlernen wollen. „Wie funktioniert eigentlich eine Basisgewerkschaft?“, „Was zeichnet die gewerkschaftlichen Auseinandersetzungen der FAU aus?“ und „Wie kann ich aktiv werden?“ sind dabei einige der Fragen, die beantwortet werden sollen. Im Anschluss feiern wir bei kühlen Getränken, Snacks und Musik.

Eingeladen sind neben allen FAU-Mitgliedern auch Freund*innen und Interessierte und auch über den Vortrag hinaus wird es reichlich Raum geben, die FAU kennen zu lernen. Wie immer könnt ihr euch an unserem Info- und Büchertisch mit Materialien eindecken und Mitgliedsanträge ausfüllen. Also: schaut vorbei, erfahrt mehr über die Organisierung am Arbeitsplatz und wie ihr aktiv werden könnt!

Wo: UJZ Korn, Kornstraße 28-30, 30167 Hannover-Nordstadt. Wann: Samstag, den 16. Dezember 2017 ab 19.30 Uhr. Die FAU stellt sich um 20.00 Uhr vor, ab 21.00 Uhr gibt’s Kneipe.


 

Neu auf direkteaktion.org: Obdachlosigkeit: „Es hilft, die eigene Situation als selbstbewussten Kampf zu begreifen.“


Die Zahl der Wohnungslosen wird aktuell auf 860 000 Menschen in Deutschland geschätzt. Für uns ein Anlass, ein Interview mit Ralf zu führen. Ralf hat zwischen 2006 und 2011 die meiste Zeit auf der Straße gelebt und sich zeitweilig mit einer Reihe anderer Wohnungsloser organisiert. Heute ist er aktiver Teil der FAU.


WM 2022 – Katar führt „Mindestlohn“ ein


DER BALL ROLLT & ROLLT & ROLLT & ÜBERROLLT……

„Dem Golfemirat Katar wird immer wieder vorgeworfen, dass dort Menschen unter unwürdigen Bedingungen und für wenig Lohn arbeiten müssen – jetzt führt die Regierung offenbar einen Mindestlohn ein.

Wirklich viel ist das aber wohl auch nicht. Die Nachrichtenagentur AFP berichtet, dass ausländische Arbeiter ab sofort 166 Euro pro Monat bekommen. Außerdem sollen sie ihre Unterkünfte und Verpflegung nicht mehr selbst bezahlen müssen. Laut Bericht sollen die Arbeitgeber dafür aufkommen, auch für die Krankenvorsorge. Ob der Mindestlohn dauerhaft gilt oder nur bis zur Fußball-WM, das ist nicht klar.

Katar richtet die WM im Jahr 2022 aus. Menschenrechtsgruppen sagen, dass vor allem auf den Baustellen dort ausländische Arbeiter ausgebeutet werden.

Laut Human Rights Watch sind bereits hunderte Arbeiter gestorben.“

QUELLE

WEITERFÜHRENDES


 

VERANSTALTUNGSTIPP: Vortrag und Diskussion zu Katalonien

Kurze Vorträge und Bericht aus der Region von
Hans Laubek (FAU Berlin)
Ferran Cornellà (CUP Katalonien)
anschließend Diskussion

 

Am 1. Oktober 2017 fand in Katalonien ein Referendum über die Unabhängigkeit in Form einer Republik statt. Der spanische Zentralstaat unter dem konservativen Mariano Rajoy (Partido Popular – PP) versuchte dies mit allen Mitteln zu verhindern. An vielen Orten wurde mit Gewalt, u.a. durch die paramilitärische Guardia Civil, gegen Wahllokale und Abstimmende vorgegangen. Gerechtfertigt wurde der Ausnahmezustand durch die Berufung auf die geltende Verfassung von 1978 – die sich als Deal zwischen den alten Eliten Francos und den großen Parteien lesen lässt, die Täter bekamen eine Generalamnestie und konnten Posten behalten als Gegenleistung für den Übergang zur Demokratie. Trotz über 900 Verletzten lag die Wahlbeteiligung bei 42,3% und 90% stimmten für die Unabhängigkeit. Am 27. Oktober wurde die Republik durch einen Mehrheitsentscheid des katalanischen Parlaments ausgerufen. Daraufhin hat Spanien die Autonomie Kataloniens suspendiert, gewählte Abgeordnete wegen Rebellion verhaften lassen und Neuwahlen für den 21. Dezember angesetzt – mit der Aussicht das Parlament direkt wieder aufzulösen sollten die Unabhängigkeitsbefürworter:innen erneut in der Mehrheit sein.

Weiterlesen

Offener Brief – von Amazon Beschäftigten an ihre Kolleg*innen

Wir schreiben Euch diesen Brief.  Wir, das sind Arbeiterinnen und Arbeiter aus verschiedenen Amazon-Versandzentren in Deutschland, Polen, Frankreich und England. Vor mehr als zwei Jahren haben wir uns entschlossen, regelmäßig grenzübergreifende Treffen zu organisieren, um uns auszutauschen. Diese Treffen haben in mehreren Ländern stattgefunden – mit Beschäftigten von Amazon (u.a. aus FRA1, ORY1, LEJ1, POZ1, BER3, LTN2), darunter Leiharbeiterinnen und -arbeitern, Mitglieder verschiedener Gewerkschaften und solche, die in keiner Gewerkschaft sind, und Unterstützerinnen und Unterstützer. Wir denken, dass wir unsere Arbeitsbedingungen nur verbessern können, wenn wir uns über die Grenzen hinweg organisieren. Wir brauchen einen Austausch über die tägliche Arbeit, über die Tricks, die die Firma einsetzt, um den Arbeitsdruck zu erhöhen, und über wirksame Mittel und Formen, mit denen wir kollektiv darauf reagieren konnen. Wir laden Euch – Amazon-Beschäftigte, Kurierfahrer und -fahrerinnen, die fur Amazon ausliefern, Leiharbeiterinnen und -arbeiter – ein, an diesem Austausch teilzunehmen. (…) Der Austausch über diese Fragen stärkt unsere Position im Betrieb. Wenn es Streiks oder andere Mobilisierungen von unserer Seite gibt, kann Amazon nicht mehr so leicht Bestellungen an andere Lager weiterreichen und uns dort zwingen, schneller zu arbeiten. (…) Langfristig konnen diese Mobilisierungen nur erfolgreich bleiben, wenn sie nicht nur in wenigen Lagern oder einem Land stattfinden. Wir organisieren deshalb gemeinsame Aktionen über die Grenzen hinweg

INFOS