Fridays for future, Klimastreik und die gesellschaftliche Arbeit: Für den Ökosozialismus!

Klimawandel, Regenwald- und Biodiversitätszerstörung, Nitrat- und Hormonbelastung der Oberflächen- und Grundgewässer und Plastikmüll in den Ozeanen sind zentrale sozialökologische Problemstellungen gegenwärtiger und auf der kapitalistischen Produktionsweise basierender Gesellschaftsformationen. Gegen diese Probleme kämpfen junge Menschen und nennen ihren Protest Fridays for future und Extinction Rebellion (XR).
Diese Proteste sind notwendig und unterstützenswert. Zugleich gilt, dass die sozial-ökologischen Probleme nur zu verstehen und zu lösen sind, wenn die sich entfaltenden Klima- und Umweltkrisen als Folgen der weltgesellschaftlichen Produktionsweise und der damit einhergehenden Form der gesellschaftlichen Arbeit gesehen werden. Der permanente Trieb Kapital anzuhäufen durch die Ausbeutung der Lohnarbeit und der Konsum des produzierten Warenreichtums sind die Ursache der sichentfaltenden multiplen Umweltkrise.

Weiterlesen

[Grundsätzliches] 10 Gründe, warum wir weniger arbeiten sollten


Um Gründe für eine radikale Veränderung der Arbeitsumstände zu finden, müssen wir nicht zwangsläufig Marx vor- und rückwärts rezitieren können*. Nein, ein einfacher Blick auf das eigene Leben und die Bedürfnisse und Fähigkeiten kann schon für ein Umdenken ausreichen. Einen tollen Text das zu unterstreichen, gefunden bei der 4-STUNDEN-LIGA,
präsentieren wir euch hiermit gerne!
Achja, ein guter Ort die Arbeits- und Lebensverhältnisse zum Besseren zu wenden, ist eure freundliche Basisgewerkschaft aus der Nachbarschaft 😉

*schaden kann das vielleicht aber auch nicht?!?


Weiterlesen

[Filmtipp] Die Produktionsmittel übernehmen – ein Blick auf Vio.Me

Ein Bericht von der besetzten Fabrik Vio.Me in Thessaloniki von 2019.

Die Arbeiter_innen erklären, wie sie die Arbeit organisieren, die Entscheidungen treffen und was sie produzieren. Sie wollen Teil einer alternativen Ökonomie von unten sein, da, wie sie herausstreichen, die kapitalistische Produktion nicht für die Bedürfnisse der Menschen da ist:

Weiterlesen

[Leben ohne Chef*in] Vorstellung des Hostel-, Café-, Kneipen- Kollektiv „schickSAAL“


Sehr schick präsentieren sich die Zimmer in der Galerie auf der Homepage. Im Zimmer „Rote Prinzessin“ lässt sich sicherlich vortrefflich von der sozialen Revolution träumen; und wenn die Sozialrevolutionär*innen dann ausgeschlafen haben, kann am Frühstückstisch dann über anstehende Projekte gesprochen werden. Projekte wie „das schickSAAL“ dem zu wünschen ist, dass es möglichst bald das erste Haus am Platz in Lübeck wird.


Weiterlesen

[Demoaufruf] Bundesweite Demo gegen Abschiebehaft

»100 Jahre Abschiebehaft« richtet sich an alle, die sich für Abschiebehaftgefangene einsetzen (wollen) und von einer Gesellschaft ohne Abschiebehaft träumen. 100 Jahre lang blieb dieser Traum verwehrt. Es wird also höchste Zeit, gemeinsam aktiv zu werden! Um diesen Traum zu realisieren, braucht es eure Unterstützung!


QUELLE & INFOS

[aktion ./. arbeitsunrecht] #Freitag13: Tönnies Fleischverarbeitung

Demo
Rheda-Wiedenbrück | 13. September 2019, 15:00 Uhr | Demonstration zum Tönnies-Schlachthof. Zentrale Veranstaltung für Westfalen, Münsterland, OWL | Treffpunkt: Bahnhof Rheda, 33378 Rheda-Wiedenbrück – Veranstalter vor Ort: Bündnis gegen Tönnies-Erweiterung, LAG Tierschutz Die Linke NRW, Aktion gegen Arbeitsunrecht

Vorbereitungstreffen
Gütersloh | Sonntag, 18. August 2019, 17:00 Uhr | Büro Die Linke | Nur mit Anmeldung an camila.cirlini@die-linke.d

[INFOS VON aktion.arbeitsunrecht.de/freitag13-toennies]

Warum gehen wir am Schwarzen Freitag, 13. September 2019 gegen Tönnies vor?

Clemens Tönnies und sein Neffe Robert Tönnies betreiben mit der Tönnies Holding ApS & Co.KG den mit Abstand größten Schlachtbetrieb Deutschlands und größten Schweineschlachter Europas. Jahresumsatz 2018: 6,5 Milliarden Euro.

Zur Tönnies Fleischproduktion gehören Zerlegung, Verarbeitung, Veredelung, Verpackung, Transport. Neben der Unternehmenszentrale in Rheda-Wiedenbrück hat Tönnies Standorte in Sögel, Kellinghusen, Beckum, Badbergen, Kempten (Allgäu), Weißenfels (Sachsen-Anhalt) und Brandenburg an der Havel.


Weiterlesen

[Aus der „express“] Truckers & Turtles united?

Torsten Bewernitz fasst die Annäherung von Gewerkschaften und ökosozialer Bewegung zusammen

Man könnte meinen, die Revolution stehe vor der Tür – jedenfalls, wenn man der Auffassung ist, dass Generalstreik und Revolution einander bedingen. Hatten am 8. März feministische Bewegungen auf der ganzen Welt zu einem globalen sozialen Streik aufgerufen, so ist es nun die Klimabewegung, die für den 20. September 2019 den nächsten Generalstreik ausruft.


Weiterlesen

[AufRecht bestehen] Änderungen beim Bildungspaket – Das Geld muss bei den Kindern ankommen!

 

 

 

Hintergrundinformationen zur Pressemitteilung

Zum 1. August 2019 tritt das „Starke-Familien-Gesetz“ in Kraft. Es enthält u.a. Verbesserungen bei dem sogenannten Bildungspaket, wonach Kinder und Jugendliche, die in einkommensarmen Haushalten leben, etwas mehr Geld für Ausgaben im Bereich Schule und für Freizeitaktivitäten bekommen können. Nur – das Geld aus dem Bildungspaket ist bisher wegen viel zu hoher bürokratischer Hürden gar nicht bei den Kindern angekommen. Um diesen Mißstand zu beenden, fordert nun das BündnisAufRecht bestehen* gemeinsam mit der Nationalen Armutskonferenz (NAK) die Kommunal-politiker*innen und Sozialverwaltungen zum Handeln auf.


QUELLE & WEITER